28.08.2020 13:21 |

27 Intensivpatienten

Tendenz leicht sinkend: 229 neue Corona-Fälle

Erneut dreistellig ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden in Österreich. Mit landesweit 229 Neuinfizierten wurden jedoch im Vergleich zum Vortag weniger neue Fälle gemeldet. Die meisten Neuinfektionen gab es wieder in Wien, die Zahl verblieb jedoch mit 70 im zweistelligen Bereich. Den 229 neuen Fällen stehen allerdings erstmals seit Längerem wieder mehr Neugenesene gegenüber, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). 

Nach Wien wurden die meisten Neuinfektionen in Oberösterreich registriert, hier kamen 51 neue Fälle dazu. 36 wurden in der Steiermark gemeldet, 31 in Niederösterreich, 20 in Tirol, zehn in Vorarlberg sowie jeweils sechs in Kärnten und Salzburg. Im Burgenland kam es zu einer Datenbereinigung und damit zu einer Reduktion der Gesamtzahl an bestätigten Fällen. Die Zahl der Neuinfektionen wurde hier mit minus 1 angegeben.

Aktuell müssen 146 Patienten im Krankenhaus aufgrund einer Coronavirus-Infektion behandelt werden - um eine Person mehr als noch am Vortag. Von diesen befinden sich 27 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung, drei mehr als am Donnerstag.

Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet. Landesweit starben bislang 733 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion.

Mehr Genesene als neue Fälle binnen 24 Stunden
229 Neuinfektionen stehen aktuell 277 Neugenesene binnen 24 Stunden gegenüber. Dies bedeute, dass die Zahl der aktiv Erkrankten erstmals wieder gesunken sei - und zwar um 48 auf 3263, obwohl mehr getestet werde als je zuvor, so Gesundheitsminister Anschober. Seit Donnerstag waren es demnach 14.701 Tests, seit Beginn der Corona-Krise in Österreich bereits 1,147.944. Die Zahl der Reiserückkehrer mit einer Coronavirus-Infektion beginne zudem leicht zu sinken. Die erhöhte Anzahl an Tests - alleine 14.000 freiwillige Untersuchungen bei Kroatien-Rückkehrern -, verschärfte Einreisebestimmungen und eine „große Zahl an gesundheitsbehördlichen Grenzkontrollen“ würden Wirkung zeigen, so Anschober. Seit Ende Juli habe es rund eineinhalb Millionen solcher Kontrollen gegeben.

Zahl der Spitalspatienten „stabil mit leicht steigender Tendenz“
„Stabil mit leicht steigender Tendenz“ sei die Zahl von Corona-Erkrankten in den Spitälern, lediglich ein Bruchteil der Kapazitäten sei damit belegt. „Das und die nach wie vor vergleichsweise sehr geringe Zahl an Todesfällen sind die allerwichtigsten Zahlen der Entwicklung der Pandemie in Österreich“, so der Minister. Besorgniserregend seien hingegen die Zuwächse bei bestätigten Fällen in einzelnen Ländern Westeuropas - Spanien mit einem Plus von rund 9600, Frankreich plus 6111 - und Südosteuropas.

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