24.08.2020 10:41 |

NBA

Raptors locker weiter, aber Sorgen um Lowry

Nach den Boston Celtics haben am Sonntag in Orlando auch die Toronto Raptors auf schnellstem Wege die zweite Play-off-Runde der National Basketball Association erreicht. Der Titelverteidiger schickte die stark ersatzgeschwächten Brooklyn Nets mit einer 150:122-Abfuhr in den Urlaub. Es war der erste 4:0-Sieg der Raptors in einer „best of seven“-Serie.

Einziger Wermutstropfen für Toronto war das frühe Ausscheiden von Kyle Lowry, der sich am linken Knöchel verletzte und deshalb nur auf 9:12 Minuten Einsatzzeit kam. Wie lange der 34-jährige All-Star pausieren muss, sollte durch eine MR-Untersuchung abgeklärt werden. Nächster Raptors-Gegner ist der Rekordmeister aus Boston (17 Titel/zuletzt 2008), der seine Serie mit einem 110:106-Sieg gegen die Philadelphia 76ers ebenfalls mit 4:0 gewann.

Im Westen steht Utah Jazz vor dem Aufstieg in die nächste Runde. Nach einem 129:127-Erfolg über die Denver Nuggets führt das Team aus Salt Lake City bereits 3:1. Matchwinner war dabei Jazz-Guard Donovan Mitchell mit 51 Punkten und sieben Assists. Aufseiten der Nuggets ragte Jamal Murray mit 50 Punkten, elf Rebounds und sieben Assists heraus. Mitchell, der bei der Auftaktniederlage bereits mit 57 Zählern geglänzt hatte, ist nun nach den NBA-Legenden Michael Jordan und Allen Iverson erst der dritte Spieler, der in einer Play-off-Serie mehrmals 50 Punkte oder mehr erzielt hat.

Das spannendste Match des Tages endete mit einem 135:133-Overtime-Sieg der Dallas Mavericks über die Los Angeles Clippers, womit es in der Serie nun 2:2 steht. Jungstar Luka Doncic versenkte trotz seiner im dritten Spiel erlittenen Knöchelblessur nicht nur den „Buzzerbeater“-Dreier am Ende der Verlängerung für die „Mavs“, sondern legte mit 43 Punkten, 17 Rebounds und 13 Assists auch noch ein starkes Triple-Double auf.

Die Clippers, die vor dem Play-off-Start als Titelfavorit gegolten hatten, verspielten in diesem Match eine frühe 21-Punkte-Führung. „Ehrlich gesagt, waren wir heute emotional sehr schwach. Wüsste ich warum, wäre ich Sigmund Freud“, lautete der verärgerte Kommentar von Clippers-Coach Doc Rivers.

krone Sport
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