Ex-„Reds“-Star gesteht

Rache an Ramos: „War Zeit, dass er dafür bezahlt“

Ein Geständnis von Dejan Lovren sorgt für Schlagzeilen: Der Kroate, der den FC Liverpool im Sommer in Richtung St. Petersburg verließ, gibt zu, sich für das folgenschwere Foul von Real-Star Sergio Ramos im Champions-League-Finale 2018 an Mohamed Salah später gerächt zu haben. „Es war an der Zeit, dass er dafür bezahlt!“

Zur Vorgeschichte: Salah zog sich bei einem harten Einsteigen von Ramos im Endspiel eine Bänderverletzung in der linken Schulter zu. Der Superstar der „Reds“ konnte anschließend nicht mehr weiterspielen, Liverpool verlor das Spiel mit 1:3.

Lovren: Ramos-Foul war Absicht
„Ich will keine große Story daraus machen, aber ich denke, was Ramos meinem Freund angetan hat, war Absicht - also war es an der Zeit, dass er dafür bezahlt“, lässt Lovren in einem Interview mit dem ägyptischen TV-Sender Sada El Baladund aufhorchen. Der Verteidiger betont: „Wir waren viel besser als Real bevor sich Salah damals im Finale verletzt hat. Seine Auswechslung war ein herber Rückschlag für uns, danach haben sie angefangen, das Spiel zu dominieren.“

„Jetzt sind wir quitt“
Einige Monate nach dem Endspiel in der Königsklasse gab es die Rache: Lovren traf mit Kroatien auf Spanien mit Ramos. „Luka Modric hat damals versucht, die Spannung zwischen mir und Ramos abzubauen“, schildert Lovren. Doch es half nichts: „Wir haben gemeinsam mit dem kroatischen Nationalteam gegen Spanien gespielt - und ich habe Ramos ganz bewusst mit dem Ellenbogen geschlagen und ihm gesagt, dass wir jetzt quitt seien.“

Sein Respekt für Ramos und dessen zahlreiche Erfolge sei groß. Dennoch: „Auf der anderen Seite hat er einige Verhaltensweisen, die ich nicht mag und die Spielern Schaden zufügen“, so Lovren, der das Länderspiel gegen Ramos letztendlich mit 3:2 gewann.

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