08.06.2020 12:57 |

Konkurrenz für Amazon?

Wirtschaftsministerin plant „Kaufhaus Österreich“

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) plant im Kampf gegen Onlineriesen wie Amazon eine Art virtuelles „Kaufhaus Österreich“. Viele österreichische Einzelhändler hätten ihr gegenüber beklagt, sie würden im Internet nicht gefunden. Man baue deshalb an einer E-Commerce-Plattform für den digitalen Einkauf in Österreich.

Das kündigte Schramböck am Montag in einer einstündigen Sondersendung auf ORF III an. Eine Plattform, die in diese Richtung geht, betreibt bereits die Österreichische Post mit shöpping.at. Auch das Preisvergleichsportal Geizhals zeigt, wo welche Produkte gekauft werden können, ob sie lagernd sind und ob eine Abholung in der Nähe möglich ist. Im ORF wurde das Start-up markta vorgestellt, ein digitaler Bauernmarkt.

Verzeichnisse heimischer Online-Shops
Wegen der Coronakrise gibt es derzeit viele Aufrufe, die Geschäfte ums Eck - beziehungsweise deren Online-Shops - zu unterstützen. Damit diese auch gefunden werden, gibt es eine Reihe von Verzeichnissen regionaler Online-Händler. Ein offizielles Verzeichnis der Bundesregierung finden Sie unter oesterreich.gv.at/onlinemarktplatz, die „Krone“ bietet unter krone.at/shopfinder einen ähnlichen Dienst an.

„Wurden in die digitale Zukunft gebeamt“
Schramböck gab im ORF-Fernsehen den Startschuss für die Erarbeitung eines „Digitalen Aktionsplan Austria“. Sie will damit Österreichs Unternehmen mit Förderungen bei der Digitalisierung unterstützen. Durch die Coronakrise habe sich die Entwicklung beschleunigt, „wir wurden in die digitale Zukunft gebeamt“, sagte Schramböck.

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