13.05.2020 13:18 |

Trennung nach 2 Jahren

Was war Leclercs Rolle bei Vettels Ferrari-Abgang?

Es waren seien keine finanziellen Gründe gewesen, die zur Trennung geführt hatten. Was könnte es sonst noch gewesen sein? Tatsache ist, seit Charles Leclerc bei Ferrari anheuerte, wackelte der Pilotsessel des Deutschen.

Laut Formel-1-Experten naht der Abschied von Sebastian Vettel von der Formel eins. Wie er selber schrieb: „Was in den letzten Monaten geschehen ist, hat viele von uns dazu veranlasst, darüber nachzudenken, was unsere wirklichen Prioritäten im Leben sind. (...) Ich selbst werde mir die Zeit nehmen, die ich brauche, um darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist, wenn es um meine Zukunft geht.“

Nun, das spricht nicht unbedingt für eine Fortsetzung einer ansonsten großartigen Karriere. Eine Karriere mit vier Weltmeistertiteln die mit Leclercs Ankunft bei Ferrari gelinde gesagt, gebremst wurde. Denn: Der damals 20-Jährige machte es schon nach seiner Ankunft klar,, dass er von einem Stallorder nichts wissen will. Ferrari versuchte es trotzdem, die Resultaten aber sprachen für Leclerc: 2019 gewann er mit dem SF-90 zwei Rennen und stand achtmal am Podest. Zudem lieferte er sieben Pole Positions. Eine unglaubliche Leistung für einen Ferrari-Rookie.

Vettel hingegen  hatte nur zwei Poles, gewann nur einmal und stand achtmal auf dem Podest. Beim Brasilien-GP wollte Vettel Leclerc überholen, dieser widersetzte sich aber und beide Piloten flogen raus. Da sah man, Ferrari kann mit der Rivalisierung der beiden nicht wirklich umgehen. Und eine ähnliche Rivalisierung im Jahr 2013 mit Mark Webber führte auch bei Red Bull zu Problemen innerhalb des Teams. Allerdings ging damals Webber, nicht Vettel.

Scheitern?
Fünf Jahre  war das einstige Supertalent in Maranello. In keinem dieser Jahre wurde er Weltmeister. „Vettel sei als Heilsbringer zu Ferrari gekommen - „und geht als Gescheiterter“, befand der Schweizer „Tages-Anzeiger“: „Ferrari verlor in der internen Zerreißprobe zwischen Jungtalent und vierfachem Weltmeister die Kontrolle“, meinte die Zürcher Zeitung.

Sainz lauert
Wie krone.at bereits schrieb, soll der Spanier Carlos Sainz Nachfolger von Vettel bei Ferrari werden. Der bisherige McLaren-Pilot hat sich nach Informationen von RTL/ntv und „motorsport-total.com“ mit der Scuderia auf einen Vertrag ab 2021 geeinigt. Ferrari will demnach die Verpflichtung des 25-Jährigen im Laufe dieser Woche bekanntgeben. Ferrari und McLaren teilten der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch auf Nachfrage mit, dass man Spekulationen nicht kommentiere.

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