03.05.2020 16:11 |

Mochte Schule nicht

Von wegen Matura! Verstappens Entscheidung für F1

Wenn man mit 17 schon einen F1-Boliden fährt und mit 18 schon einen GP in der Königsklasse des Autosports gewinnt, macht man sich wohl wegen der Matura keine Sorgen. So war es auch im Falle von Red Bulls Max Verstappen. Er bekam aber auch von zu Hause Hilfe zu seiner Entscheidung.

Während Verstappen mittlerweile Euromillionen verdient, mussten die meisten von uns in der Schule bestehen. Auch jetzt steht Tausenden von Österreichern die Matura an. Eine Frage, mit dem sich auch die Familie Verstappen auseinandersetzte. Und eine klare Entscheidung traf.

„Ich denke nicht, dass es verrückt war, was wir getan hatten“, sagte Jos Verstappen, der ebenfalls als Formel-1-Pilot berühmt wurde. Er denkt immer noch, es sei nicht unverantwortlich gewesen, die Matura auszulassen. „Natürlich, wenn Max das nötige Talent nicht gehabt hätte, wäre ich der Erste gewesen, der ihn in die Schulbank komplementiert. Aber da ich wusste, dass er im Autosport etwas ganz Großes erreichen kann, habe ich seine Entscheidung für die Karriere nicht nur toleriert, sondern auch unterstützt“, sagte der Ex-F1-Pilot der niederländischen Seite „Formule 1“.

Verstappen gab in einem Interview mit der ungarischen Zeitung „Nemzeti Sport“ selbst an, ungerne in die Schule gegangen zu sein. Mit 15 hörte er gänzlich auf. Der niederländische Fanliebling blieb aber nicht ungebildet. Nur: Er suchte sich aus, was er im Leben braucht. Und als er vor RB-Chef Helmut Marko stand, soll er schon mit 16 einen hervorragenden Eindruck gemacht haben. Er sprach deutsch, englisch, niederländisch und soll viel erwachsener gewesen sein, als seine Konkurrenten.

Marko hat sich beim Vorstellungsgespräch statt der durchschnittlichen halben Stunde, 90 Minuten mit ihm unterhalten. Das erzählte der RB-Sportchef später der offiziellen Seite der Formel-1. Vielleicht, weil er schon damals wusste, dass Verstappen auch auf seinem eigenen Weg zum Ziel gelangen wird.

krone Sport
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