Ablöse war schon fix

Darum lehnten Bayern-Bosse Weltmeister Varane ab

Fußball International
12.04.2020 19:41
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Es ist zwar schon eine Weile her, aber für einige Bayern-Fans wohl noch heute sehr ärgerlich! Frankreichs Weltmeister Raphael Varane wäre 2011 beinahe beim deutschen Rekordmeister und nicht bei Real Madrid gelandet. Ja, sogar die Ablösesumme war schon fixiert, wie nun der damalige Bayern-Scout Willy Sagnol verraten hat. 

„Als ich bei Bayern war, hat mich ein Freund angerufen“, so der ehemalige FCB-Abwehrspieler Sagnol. „Er sagte: ‚Du musst unbedingt nach Lens kommen und dir einen sehr interessanten Spieler ansehen.‘ Er ist jemand, dem ich vertraue, also habe ich das auch gemacht. Er hat über Raphael Varane geredet“, erinnerte sich der Ex-Bayern-Kicker im Interview mit „RMC Sport“. Und der damals 18-jährige Varane überzeugte auch. „Als ich zurückkam, war ich begeistert“, erinnert sich Sagnol. 

Also gingen die Dinge ihren Weg. Aufgrund der guten Kontakte von Sagnol zu Lens war selbst die Ablösesumme schnell gefunden. „Am Ende wäre es ein Betrag von vier bis fünf Millionen Euro gewesen“, verrät der Franzose. Ein Testspiel gab es obendrauf, alles schien fix, der Deal unter Dach und Fach. Doch dann ließen die Bayern-Bosse den Wechsel doch noch platzen. Sagnol: „Als ich den Verantwortlichen den Bericht übergeben habe, wurde mir gesagt, dass das etwas zu teuer für einen 18 Jahre alten Spieler wäre." Bitter!

Real Madrid zahlte zehn Millionen Euro für den jungen Varane und gewann mit ihm die Champions League in Serie. Heute ist der Franzose übrigens 64 Millionen Euro wert. 

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