Solidarität gefordert

Rassismus: DFB-Star fühlt sich allein gelassen

Der deutsche Fußball-Teamspieler Antonio Rüdiger vom englischen Topclub Chelsea sieht dunkelhäutige Spieler angesichts von rassistischen Beleidigungen in den Stadien alleine gelassen. „Ich würde mir wünschen, dass mehr Spieler ihre Stimme erheben. Es hat nichts mit der Hautfarbe zu tun. Deshalb verstehe ich nicht, warum da so wenig kommt“, sagte der 27-Jährige in einem Interview dem „Spiegel“.

Es gehe bei diesem Thema nicht allein um Rassismus, „es geht auch um Homophobie, Antisemitismus. Nur wir Betroffenen reden“, sagte Rüdiger, der unlängst beim Spiel gegen Tottenham Hotspur von Fans mit Affenlauten diskriminiert worden war. Er habe sich dabei gefühlt, „als wäre ich kein Mensch, als wäre ich ein Tier“. Die Täter müssten so hart bestraft werden, dass es ihnen richtig weh tut. Stadionverbote allein genügten nicht. „Denn sie wissen gar nicht, was sie uns mit Affenlauten antun.“

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Donnerstag, 09. April 2020
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