07.03.2020 06:01 |

Auch in Wien aktiv

Bande ergaunert Luxusautos mit gefälschten Schecks

Polizeischlag in Italien gegen eine Betrügerbande: Die Täter ergaunerten sich mit gefälschten Schecks Luxusboliden und verkauften diese mit falschen Papieren auf dem Privatmarkt weiter. Jüngst versuchten sie auch in Österreich, einen 185.000-Euro-Lamborghini an den Mann zu bringen. Nun klickten die Handschellen.

Das Geschäft schien reibungslos über die Bühne gegangen zu sein - bis der ahnungslose Verkäufer des Lamborghini Huracán jüngst vom Geldinstitut darüber informiert wurde, dass der Bankscheck über 185.000 Euro, den ihm der vermeintliche Käufer überreicht hatte, eine Fälschung sei. Umgehend alarmierte der Italiener die Polizei, und die Fahndung nach dem Luxusboliden kam ins Rollen.

Mit Betrugsmasche in Wien gescheitert
Mit Erfolg: Italienischen Kriminalisten gelang es, anhand von Telefonnachweisen und akribischen Ermittlungen den Weg des Fahrzeugs und der Insassen nachzuverfolgen. Zuerst bis nach Wien, wo die Verdächtigen erfolglos versucht haben sollen, einen Käufer für den giftgrünen Rennflitzer aufzustellen. Dies gelang ihnen dann in München, wo der 610 PS starke Bolide bei seinem neuen Besitzer, der den Betrügern 151.000 Euro dafür bezahlt hatte, sichergestellt werden konnte.

In der Folge klickten nun für das Trio im Hinterland von Neapel die Handschellen. Der letzte Coup der Bande sei laut italienischer Justiz aber wohl nicht der erste gewesen - weitere Ermittlungen sind im vollen Gange.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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