Für die Schnittstelle zwischen Mail-Programm und sozialen Netzwerken hat Microsoft bereits im vergangenen Jahr eine Software mit der Bezeichnung "Outlook Social Connector" (OSC) entwickelt. Zunächst wurde die Business-Plattform LinkedIn auf diese Weise in Outlook integriert. Deren Schwerpunkt auf beruflichen Kontakten kam der Outlook-Zielgruppe in den Unternehmen entgegen. Jetzt ermöglicht die Software auch die Verbindung zu Netzwerken, die wie Facebook eher für private Kontakte genutzt werden. Geplant ist zudem eine Integration des europäischen Business-Portals Xing.
In einem Bericht des Online-Portals "Mashable" erklärt Facebook-Manager Rick Armbrust, das Unternehmen habe eng mit dem Office-Team von Microsoft zusammengearbeitet, um eine Nutzererfahrung wie in einem sozialen Netzwerk zu ermöglichen. So werden auch die Profil-Fotos von Facebook-Kontakten in Outlook übernommen.
Den Brückenschlag zu den von Millionen Menschen genutzten sozialen Netzwerken kennt nun auch das kostenlose Microsoft-Angebot Live.com. Dort gibt es neben Web-Anwendungen von Word oder Excel den Windows Live Messenger, der als Chat-Dienst nun ebenfalls eine Schnittstelle zu Facebook und Co. bietet.
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