Momentan gibt es laut Richard Wein, Chef der österreichischen Domain-Verwaltungsstelle nic.at, 24.286 IDN-Domains, das sind bei einer Gesamtzahl von 940.745 registrierten ".at"-Domains nur 2,58 Prozent. 98 Prozent der IDN-Domains führen die Umlaute ä, ö und ü im Namen. Der Rest entfällt auf andere der insgesamt 34 möglichen Zeichen wie z.B. è.
Interessant ist, dass rund 20.000 Umlaut-Domains bereits innerhalb der ersten fünf Monate nach dem Start im Jahr 2004 registriert wurden, danach war nur noch moderates Wachstum zu verzeichnen. Als Grund dafür gibt Wein an, dass bereits alle relevanten Namen, etwa Müller oder Bäcker, vergeben wären. Grund zur Sorge gebe es bei nic.at deshalb nicht, da das Umlaut-Domain-Segment grundsätzlich begrenzt sei.
Anfängliche technische Startschwierigkeiten aufgrund von Browser-Versionen, die Umlaut-Domains nicht oder nur mit speziellem Plug-In unterstützten, sind zudem ausgeräumt. Inzwischen können sämtliche gängigen Internetbrowser mit Umlauten in den Web-Adressen umgehen.
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