28.12.2019 11:05 |

Polizei stoppt Raser

118-km/h-Fahrt mit Baby ungesichert am Rücksitz

Eine schockierende Entdeckung haben Polizisten am Freitagnachmittag im Zuge einer Verkehrskontrolle im Wiener Bezirk Favoriten gemacht. Nicht nur, dass der Lenker eines Pkw mehr als doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war - der 23 Jahre alte Verdächtige war mit bis zu 118 km/h dahingerast -, auch befand sich auf dem Rücksitz ein acht Monate altes Baby, das zwar im Kindersitz saß, dieser war jedoch nicht fixiert. Und auch der Säugling selbst war nicht angeschnallt.

Gegen 13.10 Uhr war den Beamten der Raser im Zuge einer Schwerpunktkontrolle bei der Laaer-Berg-Straße aufgefallen. Mit 118 km/h war der Autolenker dahingebraust, erlaubt sind lediglich 50 km/h.

Abgesehen von der eklatanten Geschwindigkeitsüberschreitung dürften die Beamten wohl auch ihren Augen nicht getraut haben, als sie einen Blick in das Innere des Pkw warfen. Denn auf dem Rücksitz entdeckten sie einen erst acht Monate alten Säugling, der dort gänzlich ungesichert befördert worden war. Zwar befand sich das Baby in einem Kindersitz, war darin aber nicht festgeschnallt. Und auch der Sitz selbst war nicht mit Gurten befestigt, sondern lediglich auf der Rückbank abgestellt worden.

Dem 23 Jahre alten Autofahrer aus Serbien wurde noch an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen, berichtete Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Samstag. Ebenso wurde er mehrfach angezeigt.

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