28.11.2019 19:53 |

Grazer Stadion-Thema:

Der GAK fordert Gleichwertigkeit ein

Das Thema Fußballstadion in Graz beschäftigt weiter die Fan-Lager von Sturm und GAK. Nach der von der Politik in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie beziehen nun die „Rotjacken“ ihre Position und stellen auch eine Forderung an die Politik - sofern es zur Zwei-Stadion-Lösung kommen sollte. Bleibt es bei einem, herrscht aber dennoch Handlungsbedarf.

Das Thema „Stadion Liebenau“ lässt weiter die Wogen hochgehen. Nach der bereits in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie definierte nun der GAK in Person von Geschäftsführer Matthias Dielacher seine Forderungen. „Es muss eine Gleichwertigkeit gegeben sein. Sei es bei der Infrastruktur oder auch bei der Verkehrsanbindung.“ Weniger Augenmerk legen die „Rotjacken“ dabei auf die Größe eines möglichen neuen Stadions. „Es muss nicht zwingend die gleich große Kapazität haben, die kann durchaus geringer sein“, so Dielacher, der dabei an 10.000 Plätze denkt. Doch auch beim GAK gibt man sich nicht illusorisch: „Wir wissen, dass solch ein Projekt viele Millionen Euro kosten würde. Wenn die Studie eine Machbarkeit darlegt, dann freuen wir uns natürlich darüber.“

Klar stellt der Geschäftsführer aber auch, dass ein mögliches zweites Stadion nicht im Süden von Graz stehen sollte. „Dort gibt es bereits ein Stadion. Zwei nebeneinander würde keinen Sinn machen. Wir sind bei dem Thema aber sehr vorsichtig, wollen den Fans keine allzugroßen Hoffnungen machen.“ Die Anhänger favorisieren dabei die Heimat des GAK im Norden. Ein Neubau im kleinen „Stadion“ im Trainingszentrum in Weinzödl, wo die Athletiker bis Sommer ihre Spiele ausgetragen haben, ist platztechnisch aber keine Option.

„Die Standortfrage wird eines der heikelsten Themen. Auf Platz eins des Trainingszentrums geht sich definitiv kein Stadion aus. Ob es einen anderen Platz im Norden gibt, wird sich weisen“, so Dielacher weiter. Der GAK selbst sieht sich nicht in der Position, etwas zu fordern, doch sollte es zu einem Neubau kommen, dann „ist es notwendig, dass eine Arena nach modernsten Standards gebaut wird. Man muss sich nur andere Stadien in Österreich anschauen.“ Und: Das Vorhandene müsste renoviert werden. Beides wird aber etliche Millionen Euro verschlingen...

„Keine optimale Lösung für beide“
Sollte die Studie ergeben, dass es bei einem Stadion in Graz bleibt, herrscht laut Dielacher aber dringender Handlungsbedarf. „Da gibt es viel Verbesserungspotenzial. Der VIP-Klub ist das Um und Auf bei der Finanzierung eines Klubs geworden. Darauf sollte besonderes Augenmerk gelegt werden.“ Und er kann auch den Rivalen Sturm mit der Forderung nach einem eigenen Stadion verstehen. „Die Situation ist sowohl für Sturm als auch für uns nicht optimal.“

Fortsetzung folgt...

Michael Gratzer
Michael Gratzer
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