14.10.2019 06:01 |

Geschichte geschrieben

Wolff: „Ohne Niki wäre das nie möglich gewesen“

Dem Regenbad vom Samstag folgte gestern die Champagnerdusche für Mercedes in Suzuka! Sieg für Valtteri Bottas, Platz drei für Lewis Hamilton - damit steht fest, dass die „Silberpfeile“ als erstes Team der Formel-1-Geschichte sechsmal in Serie beide WM-Titel gewonnen haben. Teamchef Wolff: „Das ist für Niki!“

„Das ist niemals der Erfolg eines Einzelnen, klar, dass die beiden Piloten einen wesentlichen Teil dazu beitragen, aber da steckt so viel Arbeit, Ehrgeiz und Einsatz eines jeden Mitarbeiters dahinter - diese Titel sind das Ergebnis eines großartigen Teams, das es immer wieder schafft, aus Niederlagen Lehren zu ziehen, und noch stärker zurückkommt“, fand Toto Wolff starke Worte des Stolzes für den seit Beginn der Hybridära 2014 ungeschlagenen Rennstall.

Mit dem jeweils sechsten Marken- und Fahrer-Titel (nur Hamilton und Bottas können noch die WM gewinnen) haben die „Silberpfeile“ einen weiteren Rekord gesetzt. „Das war eine monumentale Leistung des Teams“, sagte Hamilton, fügte aber nachdenklich hinzu: „Ich bin nicht so glücklich wie in den vergangenen Jahren. Denn wir haben Niki Lauda verloren. Jeden Tag, wenn ich in die Box komme, sehe ich die Kopfhörer von Niki und seine Kappe, die noch immer an der Wand hängen. Und das macht mich traurig.“

Der fliegende Finne
Bottas profitierte freilich vom schlechten Start von Pole-Setter Sebastian Vettel („Das war mein Fehler, ich hab den ganzen Schwung verloren“), hatte im Verlauf des Rennens alles unter Kontrolle. Vettel: „Im ersten Stint ist Bottas geflogen.“ Diese Aussage löste beim nunmehr sechsfachen GP-Sieger aus Finnland ein Lächeln aus. „Der Start sah ja nur deswegen so gut aus, weil Sebastian eben einen schlechten erwischte“, blieb Bottas bescheiden.

In der Stunde des Erfolgs dachte auch Toto Wolff an den am 20. Mai verstorbenen Niki Lauda. „Ohne Niki wäre all das nicht möglich gewesen, er hat eine wesentliche Rolle in diesem Team gespielt, er hat immer alle unterstützt, ihnen aber auch Druck gemacht. Er war ganz besonders. Deswegen widmen wir ihm diesen Titel“, sagte der Teamchef und betonte: „Ich frage mich oft, wenn sich uns wieder einmal ein Hindernis entgegenstellt: Was würde wohl Niki jetzt machen?“

Richard Köck, Kronen Zeitung

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