08.10.2019 08:58 |

Schulweg in Maildorf

Hilferufe der Eltern: „Es geht um unsere Kinder!“

Der Weg zur Bushaltestelle ist für die Kinder aus Maildorf bei St. Stefan im Lavanttal kein Spaß. Den Schülern bleibt auf der stark befahrenen Landesstraße kaum Platz, um Autos auszuweichen. Die Eltern machen sich Sorgen um die Kleinen. Ihre Hilferufe an zuständige Behörden wurden bisher ignoriert. Doch sie geben nicht auf und hoffen, dass endlich geeignete Maßnahmen gesetzt werden.

„Das ist eine Landesstraße in das Skigebiet Koralpe - und keine unbedeutende Nebenstraße. Es herrscht hier Schwerverkehr. Unsere Kinder sind auf dem Weg zum Schulbus täglich Gefahren ausgesetzt“, meint der besorgte Vater Mario Piskernig: „Die Straße ist eng und kurvenreich. Einige Fahrzeuglenker halten sich außerdem nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung. Und Hecken verdecken die Sicht. Ausweichen kann man nur schwer.“ Er und andere Eltern haben schon öfter um Hilfe gebeten. Sie haben mehrere Unterschriftenaktionen initiiert und Telefongespräche mit zuständigen Behörden des Landes geführt - jedoch vergeblich.

Piskernig: „Uns wurde versprochen, dass man sich für die Sicherheit unserer Kleinen einsetzen wird. Bis jetzt wurde die lebensbedrohliche Verkehrsfalle aber nicht entfernt.“

Barbara Wedenigg aus dem Büro von Landesrat Martin Gruber: „Wegen Platzmangels ist die Errichtung eines Gehweges problematisch. Wir schicken Sachverständige, die werden sich die Situation nochmals ansehen. Hinweisschilder, die auf die Kleinen hinweisen, können aufgestellt werden.“

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Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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