23.09.2019 18:43 |

Aufregung wegen Spesen

Strache: „Durchschaubare Schmutzkübel-Kampagne“

Der zurückgetretene FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat die Vorwürfe bezüglich Unregelmäßigkeiten bei seinen Spesenabrechnungen für die Wiener Landespartei zurückgewiesen. Auf Facebook sprach er von einer „Schmutzkübel-Kampagne kurz vor der Nationalratswahl“, die „wieder einmal durchschaubar“ sei.

Strache postete ein gemeinsames Foto mit seinem Nachfolger an der Spitze der Wiener FPÖ, Dominik Nepp, und schrieb: „Wir lassen uns durch diverse Berichterstattungen und Gerüchte nicht auseinanderdividieren.“ Ebenso wie die Landes-FPÖ vermutet auch Strache hinter dieser Aktion „das mutmaßliche kriminelle Netzwerk rund um den Anwalt“, der auch hinter dem Ibiza-Video stehen soll.

Über seinen Anwalt richtete Strache den Medien zudem aus: „Alle Spesen und Sachleistungen wurden stets ordnungsgemäß abgerechnet bzw. erbracht.“

Was hat Ibiza damit zu tun?
Davor war in Medienberichten von einem Konnex zu den Machern des Ibiza-Videos die Rede gewesen. Bereits 2015 sollen sich demnach Informanten mit vermeintlich falschen Spesenabrechnungen, die sie von einem Vertrauten Straches bekommen haben wollen, an die Justiz gewandt haben. Da die Ermittlungen der Justiz damals ins Leere gelaufen seien, sei bei diesen Personen aus Enttäuschung die Hauptmotivation entstanden, das Ibiza-Video zu drehen.

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