Wollten Selbstjustiz

Polizei muss Tierquälerin vor Fußballfans schützen

Das Haus einer Tierquälerin in Ungarn wurde von Dutzenden Fußballfans aufgesucht. Jedoch marschierten nicht nur die Fans auf, sondern auch die Polizei und verhinderte Schlimmeres. 

Fast 30 Personen marschierten am Sonntag zu einem Haus im ungarischen Ort Balotaszállás. Laut einem Bericht der Facebook- Gruppe „Fans gegen Tierquälerei“ wollten sich die Fans an der Frau rächen. Wie sie schrieben, hätten sie die Absicht gehabt, ihr „in die Augen zu schauen“.

Entsetzen in Ungarn
Doch die Polizei schritt ein. Die Geschichte der tierquälenden Frau sorgte in Ungarn für großes Aufsehen. Die Frau tötete ihren Hund auf eine besonders gnadenlose Art. Sie band ihn mit einer Schnur an ihrem Auto fest und fuhr los.

Der Fall sorgte in Ungarn für Entsetzen. Richtige Lynchstimmung war vor allem im Internet aufgekommen. Der Auftritt der Polizei verhinderte wohl Brutalität: Es wurden dem Internet-Bericht mehrere Fotos beigefügt, die veranschaulichen, was geplant war. Eine Gummipuppe mit dem Namen der Tierquälerin hang an einem Baum und eine andere wurde an ein Auto gebunden. Auf Facebook stand zudem, dass sich nur Menschen zusammenfanden, „die die Bestrafung ihrer Handlungen ertragen“.

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