29.07.2019 08:46 |

US-Strafzölle

Apple gerät mit Mac Pro in Handelskonflikt

Apples neuer Mac Pro gerät mit der geplanten Verlagerung der Produktion nach China in die Mühlen des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking. US-Präsident Donald Trump erklärte, der Konzern werde keine Vergünstigung oder Befreiung von den Strafzöllen bei chinesischen Bauteilen für das Gerät bekommen. „Baut sie in den USA, keine Zölle“, schrieb Trump bei Twitter. Die aktuellen Zölle können 25 Prozent zum Preis von Bauteilen oder Geräten hinzufügen.

Apple hatte das erste neue Modell des Mac Pro seit sechs Jahren Anfang Juni auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt. Dabei wurde auch bekannt, dass die neue Generation in China gebaut werden soll, statt in Texas wie das Vorgängermodell. Laut Medienberichten musste sich Apple dabei mit diversen Problemen in der Produktion herumschlagen, unter anderem weil die US-Infrastruktur für Elektronikproduktion schlechter als in China sei.

Zoll-Befreiung beantragt
Apple beantragte dem Finanzdienst Bloomberg zufolge eine Befreiung von den Zöllen beim neuen Mac Pro. In dem veröffentlichten Antrag wurde der Gerätename zwar nicht genannt, aber die technischen Daten passten zur neuen Generation des Geräts. Der Computer ist vor allem für Nutzer mit extrem hohen Anforderungen etwa zur professionellen Videobearbeitung gedacht. Damit geht ein hoher Preis von mindestens 5999 Dollar einher. Unklar ist bisher, ob Strafzölle Apple veranlassen könnten, den Preis anzuheben.

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