17.07.2019 17:00 |

Stadt Salzburg

Die Bergputzer feiern ihr 350-jähriges Jubiläum

Sie sind einzigartig und weit über die Landesgrenzen bekannt: die Salzburger Bergputzer. Aktuell ist das Team in luftiger Höhe über dem Sigmundstor, im Volksmund Neutor genannt, aktiv. Die Zeit drängt, denn bis zur Festspiel-Eröffnung muss der Einsatz der Hämmer und Motorsägen beendet sein.

Nach einem großen Felssturz mit 220 Toten wurden die Bergputzer vor 350 Jahren gegründet. Sie verhindern, dass Felsbrocken auf darunter liegende Gebäude und Straßen fallen.

Die Felskontrollen auf Mönchsberg, Kapuzinerberg, Nonnberg, Festungsberg, Rain- und Hellbrunnerberg starten jedes Jahr im Frühling. Mit Hammer und Brechstange wird dann loses, abgesprengtes Gestein abgeklopft - eine schwere, Kräfte raubende Arbeit. Rund 80 m³ Abräummaterial wird pro Jahr in Kübeln abtransportiert. Monatlich werden mehrere Messstellen am Mönchsberg (oberhalb der Pferdeschwemme) und am Hellbrunnerberg (Steintheater) kontrolliert und die Steinfänge regelmäßig von Schutt und Geröll befreit.

„An Felskanten und -wänden schneiden wir Sträucher und Stauden zurück, um Wachstum und damit Sprengkraft der Wurzeln einzubremsen. Im Jahr schneiden wir Sträucher auf einer Fläche von 32.400 m², das sind etwa zwölf Fußballfelder“, erklärt Jörg Benesch, der Bergputzer-Chef, seinen Job. Auch Eiszapfen - etwa im Bereich des Sigmundstors - seien regelmäßig zu entfernen.

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