10.07.2019 06:00 |

Valery Tscheplanowa

Diese Buhlschaft ist alles, nur kein Hascherl

Die „Neue“ beim Jedermann, Valery Tscheplanowa, im Talk mit der „Krone“.

Ab nächster Woche Samstag gilt’s, dann feiert die deutsche Schauspielerin Valery Tscheplanowa als neue Buhlschaft im Hofmannsthal-Klassiker „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen Premiere. Selbst hat sie keine ihrer Vorgängerinnen auf dem Domplatz gesehen, auch nicht Stefanie Reinsperger, die bis letztes Jahr um Tobias Moretti buhlte: „Ich versuche wirklich nicht darüber nachzudenken, sondern die Szene erstmal zu greifen. Natürlich bewege ich mich jetzt, glaube ich zumindest, nicht wie so ein Hascherl. Das heißt, meine Präsenz als Mensch muss sich nicht verändern. Aber ich würde es gerne schaffen, bei diesem Liebesthema zu bleiben.“

Angst vor der berühmt-berüchtigten „Backofenhitze“ auf dem Platz im Freien hat sie übrigens keine. „Davon habe ich schon gehört, aber meine Auftritte sind ja sehr kurz, da bin ich fein raus. Da hat Tobias Moretti mehr zu kämpfen.“ Für Tscheplanowa ist dieses Stück jedenfalls kein „normaler Theaterabend“. Sie will es zelebrieren: „In meinen Augen ist es eher eine Zeremonie, und das Zentrum ist das Beschwören des Todes oder das gemeinsame Nachdenken über den Tod. Und alle Passagen, die darum kreisen, interessieren mich sehr stark. Das auf einem Domplatz zu machen, noch dazu in einer Gemeinsamkeit und unter freiem Himmel, das stelle ich mir schon sehr aufregend vor.“

Heißt, sie freut sich auf die Dinge, die da kommen werden. Eine Buhlschaft also zum Anfassen. Gut möglich, dass das Publikum in Salzburg mit der Frau lange seine Freude haben wird.

Adabei Norman Schenz, Kronen Zeitung

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