Mo, 15. Juli 2019
01.07.2019 10:06

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Riesige Monster in „Pokémon: Schwert und Schild“

Im November bringt Nintendo das nächste Kapitel seiner Taschenmonster-Saga „Pokémon“ auf die Switch - und zwar diesmal kein Remake wie bei „Pokémon: Let’s Go“, sondern ein neues RPG-Abenteuer mit echter 3D-Optik, spektakulären Arena-Kämpfen, frischen Rätseln und neuen Pokémon. Wir hatten bei Nintendo in Frankfurt Gelegenheit, einen ersten Blick auf den neuen „Pokémon“-Ableger zu werfen.

Ein feucht-fröhlicher Kampf in einer Wasser-Arena stand bei der ersten Anspielmöglichkeit in Europa bei Nintendo in Frankfurt am Programm. Und was für einer: Nachdem wir uns durch die mit Schalterrätseln gespickte Arena gearbeitet, dort platzierte Pokémon-Trainer besiegt und es bis zur Arenaleiterin geschafft hatten, griff diese nämlich gleich tief in die Trickkiste und nutzt die neue „Dynamax“-Funktion, die Pokémon für die kurze Zeitspanne von drei Runden zu Godzilla-artigen Riesenkreaturen mit mächtigen neuen Attacken mutieren lässt.

„Dynamax“ vergrößert Pokémon auf Godzilla-Größe
Ein Glück, dass auch uns die neue Superfähigkeit zur Verfügung stand, und unser Feuerhäschen Hopplo ruckzuck ebenfalls, begleitet von markerschütternden Schreien, zu Riesengröße heranwuchs. Das schafft gleiche Voraussetzungen, sieht - begleitet von bunten Lichteffekten - hübsch aus, und wird in der im Stadion-Stil gehaltenen Arena inklusive exaltiertem Publikum schön in Szene gesetzt.

Überhaupt ist das kommende „Pokémon: Schwert und Schild“ optisch noch einmal deutlich schöner als „Pokémon: Let’s Go“. Dem Anime-Stil des letzten Ablegers bleibt man zwar treu, er ist diesmal aber noch einmal etwas detaillierter, plastischer und schärfer geraten - vor allem in den Kämpfen, aber auch beim Erkunden der Spielwelt.

Die eigentliche Spielwelt blieb unter Verschluss
Wie es um die optische Abwechslung in der weitläufigen Welt von „Pokémon: Schwert und Schild“ steht, können wir allerdings noch nicht beurteilen. Die mit Rätseln wie in früheren Serienteilen gespickte Arena, die wir anspielen konnten, bot zwar hübsche Wassereffekte und einen höheren Detailgrad als „Pokémon Let’s Go“, außerdem macht die echte 3D-Grafik Lust auf mehr. Die Außenwelten hat Nintendo aber noch nicht präsentiert - und dort wird man im finalen Spiel dann wohl doch etwas mehr Zeit verbringen als in den Arenen.

Über das Kampfsystem können wir derweil schon mehr sagen. Spielerisch ganz klassisch gehalten, wählt man darin Runde um Runde Attacken, wechselt Pokémon oder verabreicht Tinkturen - und versucht, unter kluger Nutzung der verschiedenen Pokémon-Typen, den Gegner möglichst schnell auszuknocken. So weit, so gewohnt.

Treibende Musik, spektakuläre Inszenierung
Die Inszenierung hat gegenüber „Let’s Go“ allerdings noch einmal Fortschritte gemacht, zeigt hübsch modellierte 3D-Monster, die - untermalt von treibender Musik - ihre farbenfroh und mit reichlich Licht- und Partikeleffekten angereicherten Attacken aufeinander loslassen. Zum Körperkontakt kommt es dabei serientypisch zwar kaum, die blinkenden und blitzenden Angriffe machen aber durchaus etwas her und erzeugen in den weitläufigen Arenen ein Spielgefühl à la „Pokémon Stadium“.

Für spielerische Tiefe dürfte nebst Hunderten Pokémon auch die eingangs angesprochene „Dynamax“-Superkraft sorgen. Sie verspricht, Kämpfe bei geschickter Anwendung noch einmal zu drehen und so einen Hauch mehr Spannung hineinzubringen, ist durch ihre Begrenzung auf drei Züge aber auch nicht übermächtig. Eine nette und ob der Pokémon in Kaiju-Größe durchaus spektakuläre Neuerung.

Erster Eindruck: „Pokémon: Schwert und Schild“ verspricht klassisches Gameplay mit eingängigen Rätseln und taktischen Kämpfen, gepaart mit einer in der „Pokémon“-Welt bisher nicht gekannten Grafikpracht. Wie es um Abwechslung und Detailreichtum in der fertigen Spielwelt steht, bleibt zwar abzuwarten, beim ersten Anspielen entstand bei uns aber definitiv Lust auf Mehr. Man darf gespannt sein, wie es sich anfühlt, im November frei durch die neue Region Galar zu streifen.

Dominik Erlinger
Dominik Erlinger

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