11.06.2019 13:52 |

Hackerangriff

Fotos von USA-Reisenden samt Kennzeichen gestohlen

Zehntausende Reisende sind einem Hackerangriff auf ein Subunternehmen der US-Grenzschutzbehörde zum Opfer gefallen. Dabei wurden Aufnahmen von Menschen gestohlen, die in einem Zeitraum von sechs Wochen einen Grenzübergang in die USA passierten.

Das Subunternehmen hatte die Daten laut „New York Times“ ohne Einwilligung des Grenzschutzes in seine Datenbank kopiert. Bei den Daten handelt es sich der Zeitung zufolge unter anderem um Aufnahmen von Autofahrern, die die Grenze passierten, und deren Kennzeichen. Um welchen Grenzübergang es sich handelt, blieb unklar. Einem namentlich nicht genannten Regierungsbeamten zufolge könnten 100.000 Menschen von dem Datendiebstahl betroffen sein.

Die Grenzschutzbehörde CBP erklärte: „Bisher wurden keine der Aufnahmen im Darknet oder im Internet entdeckt.“ Den Namen des Subunternehmens nannte die Behörde nicht. Der „New York Times“ zufolge soll es sich um die Firma Perceptics handeln, die Geräte für das digitale Auslesen von Autokennzeichen herstellt und auch beim Grenzschutz mit der Behörde zusammenarbeitet.

Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union reagierte entsetzt auf den Bericht über den Datendiebstahl. Der beste Weg, um solche Vorfälle zu verhindern, sei es. „sensible persönliche Daten gar nicht erst zu sammeln und zu speichern“, schrieb die Organisation auf Twitter.

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