16.05.2019 15:33 |

Vertrag unterschrieben

Madonnas Auftritt beim Song Contest jetzt fix

Der Auftritt von Madonna beim Finale des Eurovision Song Contests in Tel Aviv ist nach Angaben des zuständigen Fernsehsenders gesichert. Die 60-Jährige habe den notwendigen Vertrag unterzeichnet, teilte der für die Übertragung verantwortliche Sender Kan am Donnerstag mit. Das Finale findet an diesem Samstag statt. Eine Sprecherin des ESC in Tel Aviv wollte sich nicht dazu äußern.

Zuvor hatte der Fernsehkanal 12 noch berichtet, Madonna habe den Vertrag immer noch nicht unterzeichnet. Die Europäische Rundfunkunion als Veranstalterin habe Madonna das Proben in der Veranstaltungshalle mit der ESC-Bühne untersagt, solange der Vertrag nicht unterzeichnet ist. Bereits am Mittwoch hätte es demnach fast einen Eklat gegeben, weil die EBU Madonna den Zutritt zur Halle verbieten wollte. Letztlich habe der Popstar dann aber zwei Stunden geprobt, berichtete das Fernsehen.

Zustimmung von Rechteinhabern an Song stand aus
Das Problem mit der Vertragsunterzeichnung soll den Berichten zufolge gewesen sein, dass Madonna, die in der Nacht zum Mittwoch in Israel gelandet ist, angeblich ihren Hit „Like a Prayer“ singen will. Doch nicht alle Rechteinhaber an dem Song hätten bisher der EBU dazu ihre Zustimmung gegeben. Sie will zudem einen Song von ihrem neuen Album singen.

Geschäftsmann lässt sich Auftritt 1,15 Millionen Euro kosten
In den vergangenen Wochen hatten israelische Medien berichtet, das Problem mit dem Vertrag sei, dass Madonna ein Lied mit „politischen Inhalten“ präsentieren wolle. Die EBU betont jedoch immer wieder, der ESC sei unpolitisch. Die Kosten für den Auftritt von schätzungsweise rund 1,15 Millionen Euro will der israelisch-kanadische Geschäftsmann Sylvan Adams tragen.

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