02.05.2019 08:45 |

Hund tot

Tierhasser legte Giftköder auf Radweg aus

Eine ganz perfide Methode, seinem Ärger über Hunde Luft zu machen, hat offenbar ein Tierhasser im Raum Spittal entwickelt. Der Unbekannte legt Giftköder auf dem Radweg aus. Eine Anrainerin schlägt deshalb auf Facebook Alarm: Ein Hund sei an dem vermeintlichen Leckerbissen verendet. Ein zweiter Vierbeiner, der den Köder geschluckt hatte, konnte gerettet werden. 

„Achtung an Hundebesitzer in Spittal! In St. Peter werden entlang des Radweges vergiftete Hundeköder ausgelegt!“ – Mit diesen eindringlichen Worten möchte eine junge Spittalerin via Facebook alle Hundebesitzer warnen. In den vergangenen Tagen seien nämlich mehrere Köder auf dem Radweg verteilt worden. Zwei Vierbeiner hätten einen Giftköder geschluckt. „Der Hund meiner Großcousine hat überlebt. Der andere hat es leider nicht geschafft“, erzählt die Oberkärntnerin.

„Im Fall der Fälle schnell handeln!“
Bisher ist noch nicht bekannt, wer hinter diesen hinterhältigen Attacken auf Hunde steckt. Hinweise auf einen möglichen Täter werden in jeder Polizeiinspektion entgegengenommen. Auch die Tierärztin Patricia Winkler hat mittlerweile von den Giftködern auf dem Radweg erfahren: „In solchen Fällen ist schnelles Handeln das A und O. Wenn der Verdacht besteht, dass das Tier einen vermeintlichen Leckerbissen geschluckt hat, muss es auf der Stelle zum Tierarzt gebracht werden.“ Nur so könne Schlimmeres verhindert werden. Patricia Winkler: „Kohletabletten können das Gift im Körper binden und das Tier retten.“

Elisa Aschbacher, Kronen Zeitung

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