Eizellen eingefroren

Nicole Wesner: „Wollte mir den Druck nehmen“

Bei „Dancing Stars“ zählt Nicole Wesner zu den Favoritinnen von Jury und Publikum. Im Talk mit Adabei-TV-Moderatorin Sasa Schwarzjirg sprach die Boxerin aber nicht nur über ihre Erfolge im ORF-Ballroom, sondern auch über ganz persönliche Dinge. Etwa über ihre Entscheidung, sich ihre Eizellen einfrieren zu lassen.

Gemeinsam mit ihrem Profi-Tanzpartner Dimitar Stefanin wirbelt Nicole Wesner seit Mitte März für die ORF-Show „Dancing Stars“ übers Parkett. Für die Fans der Tanz-Show zählt die 41-Jährige ebenso zu den Favoritinnen auf den Sieg wie für die Jury. Vom Sieg träume sie aber noch nicht, verriet Wesner im krone.at-Talk. „Jede Show muss man sich neu beweisen, wir haben jede Woche einen neuen Tanz, jede Woche werden die Karten neu gemischt.“ Mit den Erwartungen versuche sie, so gut wie möglich umzugehen, gab aber zu: „Druck ist schon da. Meistens blende ich den aber aus.“

„Wir machen einfach unser Ding“
Dass die Anforderungen an die Promis groß seien, davon wusste auch Wesners Profi-Tänzer zu berichten. „Es ist schon eine große Herausforderung. Jeder, der schon mal mit Tanzen etwas zu tun hatte, weiß, dass Schritte, Rhythmusgefühl, verschiedene Hebefiguren nicht leicht zu merken sind“, erklärte er, streute seiner Partnerin aber gleichzeitig Rosen: „Nicki tut sich schon leicht. Manchmal braucht sie ein paar Tage - mit Wiederholungen.“ Sie würden daher stets versuchen, die Choreografien möglichst „langsam, aber kontinuierlich“ einzustudieren.

Und was hält Wesner von der harten „Dancing Stars“-Konkurrenz? Wird die etwa genau unter die Lupe genommen? „Beim Gegner beim Boxen, da schaue ich immer, wo sind die Stärken, wo die Schwächen, wo treffe ich ihn“, so die Boxerin. „Beim Tanzen habe ich aber einen komplett anderen Zugang. Ich schau mir die anderen Paare gar nicht an. Wir machen einfach unser Ding. Das funktioniert für mich am besten, auf sich selbst konzentrieren, Spaß dabei haben.Generell sei sie aber stets „sehr selbstkritisch“, das gelte fürs Boxen genauso wie fürs Tanzen, meinte Wesner weiter.

Ließ sich Eizellen einfrieren
Und auch über ein privates Thema, das ihr sehr am Herzen liegt, plauderte Nicole Wesner mit Sasa Schwarzjirg ganz offen. Auf ihrem Blog machte die 41-Jährige vor einiger Zeit nämlich publik, dass sie sich Eizellen einfrieren ließ. Die Reaktionen darauf seien vor allem „von Frauen total positiv“ gewesen, freute sie sich. Denn: „Frauen bekommen immer später Kinder, aber die biologische Uhr macht da meist ein Zeichen davor“, erklärte sie. Sie selbst habe sich „nie gegen eine Familie entschieden“, gestand sie, die Familienplanung aber immer von sich weggeschoben.

Schließlich habe sie sich für diesen Schritt entschieden. „Ich wollte mir den Druck rausnehmen“, erklärte die Boxerin, die erst 2012 mit ihrer Profi-Karriere im Ring gestartet hatte. Denn so viel sei sicher: „Wenn ich mich für diesen Schritt entscheide, muss alles passen. Dann muss vor allem der richtige Mann da sein.“ Dass sie so viel positive Resonanz für diesen Entschluss bekommen habe, freue sie, so Wesner abschließend. Das beweise ihr: „Den meisten Frauen spreche ich aus der Seele.“

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