Droht nun Stau?

Gewerbegebiet statt Gleisen

Betriebsgebiet statt Eisenbahnstrecke! Die geplante Verkürzung der Citybahn in Waidhofen an der Ybbs alarmierte nicht nur Bürger und Öffi-Fans: In Zeiten des Kampfes gegen die Bodenversiegelung lässt das Projekt auch Öko-Interessierte nicht kalt. Die Gemeinde spricht indes von „Gewinner-Plänen“.

Nur Gewinner? Eine „Win-Win-Win-Win-Lösung“ sieht Bürgermeister Werner Krammer in der Verkürzung der Citybahn. Denn der Zugverkehr bleibt bestehen, wird aber nur noch bis zur HTL geführt. Gleichzeitig entstehe ein zusammenhängendes, für Lkw gut zu befahrendes, Gewerbegebiet bei Gstadt, gäbe es Platz für einen Radweg und erspare sich die Kommune hohe Investitionsbeiträge. Statt auf Züge setzt man in Zukunft auf straßengebundene Verkehrsmittel: Mit dem eingesparten Geld könnten in allen Stadtteilen Anrufsammeltaxis finanziert werden.

Am 29. April sollen im Gemeinderat die Weichen für das Ende der vor wenigen Jahren sanierten Teilstrecke gestellt werden. Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko: „Eine Prüfung der Vorschläge kann erst nach einem Beschluss des Gemeinderates erfolgen.“ Viele Bürger im Ybbstal, sie forderten laut NÖN-Umfrage einen Ausbau der Bahnverbindungen, schütteln den Kopf. Die Zwischenstrecke war Garant dafür, dass man staufrei zum Hauptbahnhof anreisen konnte. Auf der Straße wird sich die Lage nicht verbessern."

Lukas Lusetzky & Josef Poyer, Kronen Zeitung

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