Schlägt Juventus zu?

Real Madrid will James nicht von den Bayern zurück

Riesiger Rückschlag für Bayern-Star James Rodríguez! Ausgerechnet wenige Tage nachdem der gebürtige Kolumbianer auch einen spanischen Pass erhalten hat, dürfte Stammklub Real Madrid endgültig und für immer auf die Dienste des Offensiv-Allrounders pfeifen. Und das, obwohl James mit einer Ablöse von rund 80 Millionen Euro einmal ein Königs-Transfer der „Königlichen“ war. Im Video oben sehen und hören Sie, sein Statement vom Dezember zu einem möglichen Klub-Wechsel im Sommer.

Es war im Sommer 2014: James ballerte sich mit sechs Treffern bei der WM in Brasilien zum Torschützenkönig des Turniers und auf die Wunschlisten sämtlicher Topklubs. Das Rennen machte damals Real Madrid. Ein Königs-Transfer! Rund 80 Millionen Euro sollen die Spanier für den Kolumbianer an den AS Monaco damals gezahlt haben. Er bekam die Rückennummer 10, die zuletzt Mesut Özil getragen hatte. Doch nach 29 Einsätzen in seiner ersten und 26 in der zweiten Saison war James plötzlich nur noch Ersatzspieler. Zinedine Zidane hatte Carlo Ancelotti als Trainer der Königlichen abgelöst und James auf das Abstellgleis gestellt. Nun droht sich die Geschichte zu wiederholen.

Wie geht es jetzt weiter?
Wie die spanische Zeitung „Marca“ berichtet, hat Real nämlich derzeit überhaupt kein Interesse daran, den Bayern-Star nach Ende seiner Ausleihe im Sommer wieder zurückzunehmen. James größtes Problem sei wieder Star-Trainer Zidane, heißt es. Der Franzose hat im März seine zweite Amtszeit auf der Real-Bank angetreten, nachdem er vergangenen Sommer nach drei Champions-League-Titeln zurückgetreten war - und der steht eben gar nicht auf James. Das hilft wohl auch die neue spanische Staatsbürgerschaft nichts mehr. Obwohl in der Primera División maximal drei Nicht-EU-Profis pro Kader erlaubt sind. Doch wie geht es jetzt weiter?

Ronaldo lockt James
Laut Bild-Zeitung sind auch die Bayern längst nicht mehr so überzeugt davon, die einmalige festgeschriebene Kaufoption von 42 Millionen Euro zu zahlen, um den Kolumbianer fest zu verpflichten. Der deutsche Rekordmeister hat bis zum 15. Juni Zeit die Option zu ziehen. Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge sagte zuletzt: „Ich gehe fest davon aus, dass James auch in der nächsten Saison beim FC Bayern spielen wird.“ Doch Uli Hoeneß gab Trainer Niko Kovac freie Hand - und auch der ist nach dem Kabinen-Krach im Oktober kein richtiger Fan mehr von James.

Ein mögliches Szenario: Der WM-Torschützenkönig von 2014 muss zurück zu Real und wird dann zu günstigeren Konditionen verkauft - angeblich wäre dann Juventus Turin interessiert, vielleicht aber auch wieder die Bayern. Fest steht: Juve-Star Cristiano Ronaldo hat sich schon für einen Kauf seines Ex-Kollegen stark gemacht, würde James als seinen ehemaligen Vorlagengeber mit offenen Armen empfangen.

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Freitag, 03. April 2020
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