Nach Rapids Erfolg

Alar: „Gehöre zu den besten Stürmern der Liga“

Zwei Siege zum Start der Qualifikationsgruppe der Bundesliga, Einzug ins ÖFB-Cup-Finale: Für Rapid läuft es dieser Tage absolut rund. Mit Christopher Dibon und Deni Alar fixierten zudem zwei Akteure den 2:0-Sieg bei Wacker Innsbruck am Samstag, die zuletzt wenig Spielpraxis hatten.

„Es ist eine harte Situation“, sagte Alar. Sein Selbstvertrauen hat der Ex-Sturm-Angreifer aber nicht verloren. „Ich weiß, dass ich zu den besten Stürmern der Liga gehöre“, verlautete der 29-Jährige. Abwanderungsgelüste äußerte er nicht. „Ich arbeite hart und warte auf meine Chance“, so der Stürmer. Coach Dietmar Kühbauer freute sich über Alars Tor: „Deni hat keine schöne Zeit im Moment, er hat sich selbst die größte Freude gemacht.“

Dibon: „Herrliche Woche“
„Wir haben drei erfolgreiche Spiele gehabt, es war eine herrliche Woche“, bilanzierte Dibon im Sky-Interview. Der 28-jährige Innenverteidiger spielte zum ersten Mal seit der 1:6-Derby-Schlappe bei der Austria am 16. Dezember 2018 und traf erstmals seit 28. Mai 2017 (2:1 gegen St. Pölten). „Nach so einer langen Leidenszeit zurückzukommen, ein Tor zu machen und das Spiel zu gewinnen. Viel besser geht es nicht“, resümierte Dibon.

Während der Innenverteidiger gute Aussichten auf einen Stammplatz hat, schaut die Situation bei Alar anders aus. Der Stürmer wird sich trotz seines ersten Treffers seit 2. September 2018 weiter hinter Aliou Badji und Andrija Pavlovic anstellen müssen.

Kühbauer: „Hätte mir mehr Tore gewünscht“
Alar machte in der 88. Minute kurz nach seiner Einwechslung den Sack zu, zeigte jene Effizienz, die seine Mitspieler, allen voran Christoph Knasmüllner, zuvor vermissen hatten lassen. „Wir haben fahrlässig Chancen vergeben. Ich hätte mir mehr Tore gewünscht, wenn man das Haar in der Suppe sucht“, so Rapids Trainer.

Guter Start in Qualigruppe
Seine Truppe präsentierte sich in der Qualigruppe bisher mit der nötigen Ernsthaftigkeit. Auch die zweite von zehn Hürden wurde genommen, und das wenige Tage nach dem Triumph über den LASK im Elferschießen am Mittwoch im Cup. „Die Siege waren sehr wichtig für jeden für den Schädel“, sagte Knasmüllner. Auch Dibon freute sich darüber. „Wir wollten unbedingt eine Serie starten. Jetzt haben wir drei Siege, daran wollen wir nächste Woche anknüpfen“, gab der Abwehrspieler die Marschroute vor. Da geht es am Samstag im Allianz Stadion gegen Mattersburg.

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Mittwoch, 03. Juni 2020
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