06.04.2019 11:39 |

In Gurt verbissen

Pit Bull Terrier greift Wiener Polizeibeamtin an

Eine Polizeibeamtin ist am Donnerstagabend im Wiener Bezirk Ottakring von einem Pit Bull Terrier angegriffen worden. Der Hund hatte keinen Maulkorb, woraufhin die Polizistin die Frau, die den Hund an der Leine hielt, auf das Vergehen aufmerksam machen wollte. Daraufhin kam es zum Angriff.

Der Vorfall geschah am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr vor der Polizeiinspektion Brunnengasse am Brunnenmarkt. Der Hund sprang die Beamtin an, verbiss sich allerdings im Einsatzgurt der Uniformierten, weshalb die Frau ohne Verletzungen davonkam, ehe die Hundeführerin den Pit Bull wieder unter Kontrolle bringen konnte. Eine Tragetasche samt Taschenlampe habe sich von dem Einsatzgurt gelöst, hieß es seitens der Polizei. Auch die Uniform der Polizistin sei bei dem Angriff beschädigt worden.

Kein Sachkundenachweis
Die Frau nahm das Tier daraufhin an die kurze Leine, um einen neuerlichen Angriff zu verhindern. Im Zuge der Erhebungen sollte sich herausstellen, dass die Hundeführerin keinen erforderlichen Sachkundenachweis, der für sogenannte Listenhunde erforderlich ist, besitzt. Sie wurde mehrfach angezeigt.

Der eigentliche Hundebesitzer befand sich in unmittelbarer Reichweite - nämlich in der Polizeiinspektion. Auch er wurde mehrfach nach dem Wiener Tierhaltegesetz angezeigt - nicht zuletzt deshalb, weil er der Frau seinen Hund nicht hätte überlassen dürfen. Er selbst besitze aber einen Hundeführschein, so die Exekutive.

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