Do, 18. April 2019
04.04.2019 14:39

ÖFB weicht nicht aus

Nun ist es fix: Rapid spielt Finale im Viola Park

Die Entscheidung ist gefallen: Das Finale des ÖFB-Cups zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien wird wie geplant am 1. Mai in der Generali-Arena der Wiener Austria stattfinden. Nach längeren Diskussionen am Donnerstag hielt Österreichs Fußball-Bund (ÖFB) fest, dass am Plan festgehalten werde. Rapid hätte eine Verlegung ins Happel-Stadion begrüßt, Klagenfurt hatte sich eigenständig als Spielort angeboten.

Schon bei der Vergabe des Endspieles im Juni 2018 sei klar gewesen, dass eine potenzielle Beteiligung von Rapid im Stadion des Erzrivalen zu einem erhöhten organisatorischen Aufwand führen würde, hieß es in einer ÖFB-Aussendung. Man sei auch nach den Ereignissen beim Wiener Derby im Dezember - damals waren mehr als 1.300 Rapid-Fans bei der Anreise von der Polizei angehalten worden - nach einem intensiven Dialog mit der Austria zur Überzeugung gelangt, dass ein Finale mit Rapid-Beteiligung planmäßig abgewickelt werden könne.

Krammer-Appell nutzte nichts
Nach Rapids Halbfinal-Sieg beim LASK waren sofort Diskussionen über den Antritt der Grünweißen im Stadion in Wien-Favoriten aufgekommen. „Es ist eine unangenehme Situation. Man hat gesehen, was für Vorfälle beim letzten Derby waren“, meinte Austria-Legende Herbert Prohaska im ORF. Rapid-Präsident Michael Krammer setzte sich für ein Finale im Prater-Oval ein. Dies wäre „in doppelter Hinsicht besser. Erstens um die Sicherheit des Zugangs zu gewährleisten, zweitens um möglichst vielen Fußballfans die Möglichkeit zu geben, das Spiel zu sehen“, sagte er gegenüber „Radio Wien“.

Die Hütteldorfer sahen vor allem die vergleichsweise geringe Zuschauerkapazität als Umzugsgrund. Die Generali-Arena, die im ÖFB-Cup wegen des Sponsornamens Viola Park genannt wird, fasst 17.500 Zuschauer. Ins Spiel brachte sich keine zwölf Stunden nach dem Schlusspfiff in Pasching auch die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten. Man biete sich als neutraler Austragungsort an. Das Wörthersee-Stadion fasst knapp 30.000 Besucher, es war zuletzt von 2014 bis 2018 die Cup-Final-Arena.

Das ÖFB-Präsidium hatte im Juni des Vorjahres die Austria-Spielstätte aus einer Riege von vier Bewerbern auserkoren, als Austragungsort der Cup-Finali bis 2022 zu fungieren. Dies sei „nach einem mehrstufigen Auswahlprozess und einer Aufbereitung aller relevanten Kriterien durch den operativen Bereich des ÖFB“ erfolgt. Am Montag werde es eine erste Lagebesprechung zwischen Polizei, ÖFB und der Austria geben. Am 11. April folgt eine Sicherheitsbesprechung zwischen Veranstaltern, Stadionverantwortlichen, Finalisten und Behördenvertretern.

„Der ÖFB als Bewerbsführer und Veranstalter des Finales und der FK Austria Wien als Stadioneigentümer sind weiterhin der klaren positiven Überzeugung, dass die Austragung des UNIQA ÖFB Cup Finales im Viola Park reibungslos möglich ist. Wir laden alle am Finale Beteiligten zu einem konstruktiven Dialog und einer engen Zusammenarbeit im Sinne des Fußballs ein“, sagte Bernhard Neuhold, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH.

Osttribüne steht Rapid-Fans nicht zur Verfügung
Vonseiten der Austria hielt Vorstand Markus Kraetschmer fest, dass der ÖFB als Veranstalter für die Abwicklung zuständig ist. Einzige Auflage der Austria sei gewesen, dass die Osttribüne, auf der der harte Fankern der Violetten beheimatet ist, bei einer Rapid-Beteiligung im Finale nicht als Fan-Sektor des Erzrivalen zur Verfügung steht. „Der ÖFB übernimmt die Arena in einem bestimmten Zustand und gibt sie zu einem definierten Zeitpunkt zurück. Dann wird festgestellt, ob es Veränderungen oder Beschädigungen gibt“, meinte Kraetschmer zum Prozedere.

Zur nunmehrigen Kritik vieler Austria-Anhänger wollte der AG-Vorstand eines festhalten: „Als wir die Generali-Arena errichtet haben, haben wir immer gesagt, dass es das Heimstadion der Austria ist, aber auch ein Ort, wo andere Fußballveranstaltungen stattfinden werden.“ Außerdem erinnerte Kraetschmer an das Cup-Finale 2007. Damals jubelte die Austria nach einem 2:1 gegen Mattersburg im Hanappi-Stadion des Stadtrivalen. Das Happel-Stadion war damals umbaubedingt gesperrt.

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