22.02.2019 08:28 |

Missbrauchsvorwürfe

100-Millionen-Dollar-Klage gegen Jackson-Doku

Im Streit um eine Dokumentation über alte Missbrauchsvorwürfe gegen den verstorbenen Popstar Michael Jackson haben dessen Nachlassverwalter den TV-Sender HBO verklagt. Die Doku „Leaving Neverland“ soll bei dem Bezahlsender, der zum Konzern Time Warner gehört, am 3. und 4. März ausgestrahlt werden.

Jacksons Nachlassverwalter wollen die Ausstrahlung verhindern und fordern nun ein Schlichtungsverfahren, berichtete „Variety“. Sie hätten Anspruch auf Schadenersatz von mehr als 100 Millionen Dollar, heißt es in der Klage.

Der Sender zeigt sich jedoch unbeeindruckt. „Unsere Pläne haben sich nicht geändert“, zitiert das Magazin einen Sprecher von HBO. „Wir wollen den Film allen zugänglich machen, sodass sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann.“

„Leaving Neverland“ hatte beim Sundance Filmfestival in Utah Premiere gefeiert. Darin erzählen zwei heute über 30 Jahre alte Männer und deren Familien, wie Jackson die beiden im Kindesalter angeblich sexuell missbraucht hatte. Der Musiker war 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben.

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