21.02.2019 13:47 |

Gegenklage

Gwyneth Paltrow fordert einen Dollar Schadenersatz

Der Kampf um den Skiunfall vor drei Jahren geht in die nächste Runde: Jetzt hat die Oscarpreisträgerin Gegenklage eingereicht.

„Der Unfall ist ganz anders passiert!“ Das sagt zumindest die „Iron Man“-Schauspielerin. Denn während dem Skiurlaub im noblen Park City in Utah vor drei Jahren hätte nicht sie den pensionierten Arzt umgefahren, sondern umgekehrt. Den Beweis liefert sie mit dem offiziellen Unfallbericht des Skiresorts gleich mit: Demnach gab Dr. Sanderson zu Protokoll, dass Paltrow plötzlich vor ihm aufgetaucht sei. Bei der Rekonstruktion des Geschehens müsse dann logischerweise er weiter oben am Hang gewesen und ihr reingefahren sein.

Alles nur gelogen?
Und auch die schweren Verletzungen, die er in seiner Klage aufführt, würden nicht der Wahrheit entsprechen. „Sanderson und sein Freund haben der Ski-Patrouille nach dem Unfall gesagt, dass sie ok sind.“ Auch die Tatsache, dass er die Vorwürfe erst drei Jahre später erhebt, wirft Fragen auf. Dazu meinte er bloß, er habe Probleme mit Anwälten gehabt und wegen der Gehirnerschütterung nicht richtig funktioniert.

„Er hat es nur auf mein Geld abgesehen.“
Für die 60 Millionen Dollar reiche Oscarpreisträgerin ist klar, dass er nur ihren Ruhm ausnutzen will und die Hoffnung hat, sie würde ihm lieber die geforderten 3,1 Millionen Dollar zahlen, damit die Negativ-Schlagzeilen ein Ende haben. Die schaden ihrem Ruf natürlich, doch anders als von Sanderson erwartet, wehrt sie sich mit einer Gegenklage. Darin verlangt sie für die Verleumdung allerdings nur einen Dollar Schadenersatz. „Mir ist die Wahrheit wichtiger als das Geld. Und wenn mir das Gericht am Ende doch mehr Geld zuspricht, dann spende ich alles einem wohltätigen Zweck“, so Gwyneth Paltrow. 

Jasmin Newman
Jasmin Newman

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