27.01.2019 15:23 |

Wie sein Vater

Deutscher Ferstl siegt in Kitz - „Vinc“ Vierter

Wahnsinn! 1978 und 1979 gewann Josef Ferstl senior die Abfahrt auf der Streif, 40 Jahre später konnte sich sein Sohn mit einem Sieg im Super G in die Kitzbühel-Siegerliste eintragen. Der Deutsche setzte sich mit Startnummer 1 nur um acht Hundertstel gegen den Franzosen Johan Clarey und Abfsahrtssieger Dominik Paris durch. Bester Österreicher wurde Vincent Kriechmayr als Vierter, gefolgt von Matthias Mayer. Damit blieb den Österreichern heuer ein Sieg in der Gamsstadt verwehrt.

Der Deutsche Josef Ferstl hat am Sonntag den Weltcup-Super-G der alpinen Ski-Herren in Kitzbühel gewonnen. Der 30-Jährige triumphierte mit Startnummer eins vor dem Franzosen Johan Clarey (+0,08 Sek.) und dem Südtiroler Abfahrtssieger Dominik Paris (0,10). Vincent Kriechmayr (4./0,15) und Matthias Mayer (5./0,18) verpassten das Podest nur knapp.

Kein Kitz-Sieg für ÖSV
Für Österreich gab es damit bei den 79. Hahnenkammrennen wie im Vorjahr keinen Sieg, für den 30-jährigen Ferstl indes den zweiten seiner Karriere nach dem Super-G 2017 in Gröden. Der Name Ferstl schien in der Kitz-Historie bereits zuvor auf, Papa Sepp gewann 1978 und 1979 jeweils die Abfahrt und drückte dem Sohn im Ziel die Daumen. Der Schweizer Mitfavorit Beat Feuz, am Freitag Abfahrtszweiter, schied aus.

„Ich musste angreifen und hatte nichts zu verlieren, anscheinend war das nicht so schlecht“, sagte Ferstl jun. Einer der ersten Gratulanten war mit Thomas Dreßen sein Teamkollege, der im Vorjahr die Streif-Abfahrt gewonnen hatte.

Kriechmayr sauer
Kriechmayr konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. „Genau den Fehler wollte ich nicht machen. Es war generell kein optimaler Super-G für mich. Ein vierter Platz ist nicht so schlecht, aber ich hätte mir mehr erwartet“, sagte der Oberösterreicher, der in der Abfahrt nur mit Bravour zweimal einen Sturz vermieden hatte.

Auch nur knapp raste Mayer am Stockerl vorbei. „Ich habe alles gegeben vom ersten Tor weg, es ist unruhig, das macht es richtig schwierig. Ich brauch jetzt nicht den Kopf hängen lassen, der Speed passt“, sagte der Olympiasieger von Pyeongchang. Der-Abfahrts-Dritte Otmar Striedinger fuhr an einem Tor vorbei.

Hier das Ergebnis vom Super-G in Kitzbühel:

Wie sein Vater
Josef Ferstl trat mit seinem Sieg indes in die Fußstapfen seines Vaters Sepp Ferstl, der 1978 und 1979 Abfahrtssieger in Kitzbühel war. Für Ferstl junior war es der zweite Weltcupsieg nach jenem am 15. Dezember 2017 im Super-G in Gröden. Es waren zugleich seine bisher einzigen beiden Podestplatzierungen. Am Freitag in der Abfahrt hatte er sich noch mit Rang sieben zufriedengeben müssen. Hannes Reichelt landete außerhalb der Top Ten. Der Schweizer Mitfavorit Beat Feuz schied aus.

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