24.01.2019 15:00 |

Bilanz für 2018

Leitstelle Tirol: 340.266 Einsätze und Transporte

Die Leitstelle Tirol hat im abgelaufenen Jahr insgesamt 340.266 Einsätze und Transporte disponiert (2017: 333.560). Während im Bereich Rettungsdienst die Zahl der Einsätze leicht um 0,7 Prozent sank, stieg die Anzahl der Einsätze in allen anderen Bereichen, teilte die Leitstelle am Donnerstag mit. 2018 sei im Zeichen von Großereignissen, wie der EU-Ratspräsidentschaft und der Rad-WM gestanden.

Obwohl die Einsatzzahlen 2018 nur leicht stiegen, verzeichnete die Leitstelle bei den Anrufzahlen ein Plus von 7,8 Prozent. Auch die Disponierung der Notarzthubschrauber stieg im vergangenen Jahr um knapp zwei Prozent auf 9.887 (2017: 9.706). 1.281 Notarzthubschraubereinsätze waren außerhalb von Tirol - vorwiegend in Bayern und Kärnten - auf Anforderung durch benachbarte Leitstellen zu verzeichnen. Von den 8.606 Einsätzen in Tirol waren rund 58 Prozent im alpinen Bereich, 34 Prozent im Rahmen der rettungsdienstlichen Grundversorgung und acht Prozent Sekundärtransporte.

Viel Arbeit auch für Bergrettung und Feuerwehr
Die Bergrettung wurde 2018 zu 2.351 Einsätzen alarmiert, was einer Steigerung von 17 Prozent entspricht (2017: 2.004 Einsätze). Der Feuerwehrbereich sei naturgemäß starken Schwankungen unterworfen. Vor allem das Hochwasser bzw. die kleinräumigen Überschwemmungen im Herbst und zu Weihnachten seien für die hohen Einsatzzahlen verantwortlich gewesen. So wurden 2018 mit 14.479 Alarmierungen um 3,2 Prozent mehr Feuerwehreinsätze gezählt als 2017 (14.025).

1730 Einsätze an nur einem Tag
Der einsatzstärkste Tag im Jahr 2018 war der 1. März. An diesem Tag seien knapp 1.730 Dispositionen durchgeführt worden. „Über 730 Einsätze des Rettungsdienstes, rund 800 Krankentransporte, 115 Einsätze im alpinen Gelände und rund 65 Feuerwehreinsätze beschäftigten unsere Mitarbeiter“, sagte Bernd Noggler, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol. Aufgrund der steigenden Einsatzzahlen sei im vergangenen Jahr auch die Anzahl der Leitstellenmitarbeiter von 75 auf 78 erhöht worden. Zudem startet im heurigen Herbst eine neue, in der Leitstelle angesiedelte telefonische Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450.

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