21.01.2019 06:53 |

Nach Melbourne-Aus

Federer: Wachablöse? “Höre ich seit 10 Jahren”

Stefanos Tsitsipas sorgte bei den Australian Open für die ganz große Überraschung: Der Grieche kickte Superstar Roger Federer aus dem Turnier. Auf eine Aussage von Court-Interviewer John McEnroe an das Publikum („Sie haben die Wachablöse gesehen“) reagierte der Schweizer schlagfertig: „Diese Geschichte habe ich in den vergangenen zehn Jahren gehört.“

Doch es gab auch Frust bei Federer. „Diese Niederlage tut mir sehr weh. Es mag nicht so aussehen, aber so ist es. Ich hätte den zweiten Satz gewinnen müssen, das hat mir das Match gekostet“, analysierte Federer. Auch die vielen vergebenen Breakbälle ärgerten den Schweizer.

Wieder bei French Open
Und trotzdem hatte der Schweizer dann noch eine gute Nachricht für seine Fans, vor allem jene in Frankreich. Der 37-jährige Superstar hat sich im Spätherbst einer Karriere entschlossen, dieses Jahr wieder bei den French Open anzutreten. Es wird das erste Antreten des 20-fachen Major-Siegers in Roland Garros seit 2015. Zuletzt hatte er die kraftraubenden Ausflüge auf Sand auch zugunsten von Wimbledon immer ausgelassen.

„Ich bin in einer Phase oder ich denke, in der ich mir Freude bereiten will. Das hat mir gefehlt. Ich kann das vielleicht nur noch einmal machen“, erklärte Federer. Er wolle diesmal nicht diese „Megapause“ machen. „Ich habe nicht das Gefühl, dass das wirklich sehr notwendig ist“, sagte Federer, der in Paris nur einmal (2009) den Titel geholt hat.

Zum Match gegen Tsitsipas versicherte Federer, dass er sich nach seiner ersten Australian-Open-Niederlage seit dem Halbfinale 2016 hervorragend fühle.

Tsitsipas wie Federer
Ein bisschen erinnert die Spielweise und auch der Look vom langmähnigen Tsitsipas an den jungen Federer, der in seinen früheren Jahren auch noch eine längere Haarpracht gezeigt hatte. „Er hat die einhändige Backhand und ich hatte auch lange Haare. Ja, ein bisschen“, gestand Federer, der nun zweiten Mal en suite im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ausgeschieden ist. Bei den US Open war ihm der Australier John Millman zum Stolperstein geworden.

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