28.12.2018 07:00 |

Kühtai-Hochoetz

„Feldringer Böden wären nicht betroffen!“

Der Haiminger Bürgermeister Josef Leitner betont, dass die Feldringer Böden von einem Zusammenschluss der Skigebiete Kühtai-Hochoetz gar nicht betroffen wären. In Silz soll das Projekt vor einer Entscheidung des Gemeinderats in einer öffentlichen Gemeindeversammlung präsentiert werden.

Die Bürgerinitiative „Nein zur Zerstörung von Feldringer Böden und Schafjoch“ hat bereits mehr als 10.000 Unterschriften gegen den Zusammenschluss der beiden Skigebiete gesammelt. Die Gemeinden Haiming und Silz sowie die Agrargemeinschaft Feldringer Alm müssten einer Verwirklichung der Seilbahnpläne zustimmen.

Finanzierung offen?
„Ich habe vernommen, dass man sich im Kühtai noch nicht schlüssig ist, ob die Finanzierung auch passen würde“, sagt der Haiminger Bürgermeister Josef Leitner. Die Gemeinde könne aber erst eine Entscheidung treffen, wenn aus dem Kühtai ein klares Bekenntnis zur Umsetzung komme. Außerdem stellt Leitner klar, dass die Feldringer Böden gar nicht betroffen wären.


Keine Ausweitung
„Denn die enden nach meinem Verständnis bei der Oberen Lacke“, betont er und weist auf seine Ortskenntnisse als gebürtiger Haimingerberger hin. Als wichtiges Naherholungsgebiet müssten sie jedenfalls geschützt bleiben. So seien für eine Zustimmung der Gemeinde Haiming Garantien erforderlich, dass es keine Ausweitung des Skigebiets in diesen Bereich gebe.

Öffentlich präsentieren
Der Gemeindevertretung von Silz haben die Bergbahnen ihre Pläne kurz vor Weihnachten genau präsentiert. „Wir wollen das Projekt im Jänner im Rahmen einer öffentlichen Gemeindeversammlung der Bevölkerung vorstellen“, informiert BM Helmut Dablander. Erst danach soll ein Grundsatzbeschluss folgen.

Agrar zugeknöpft
Größter Grundbesitzer ist freilich die Agrargemeinschaft Feldringer Alm. Deren Obmann Harald Prantl wollte gegenüber der „Krone“ gestern keine Stellungnahme abgeben, wie sich die Argar entscheidet.

Peter Freiberger
Peter Freiberger
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