23.12.2018 15:15 |

Insider testen schon

Diese Tricks lernt Windows 10 im neuen Jahr

Windows 10 verändert sich stetig und wird auch 2019 neue Funktionen erhalten. Einen Vorgeschmack darauf gibt es für Teilnehmer des Windows-Insider-Programms schon jetzt. Sie können einen Blick auf die kommende Version 18305 werfen, während sich Ottonormalbenutzer noch bis ins neue Jahr gedulden müssen, bevor sie sich am vereinfachten Startmenü, einer Windows-Sandbox und dem Handy als Windows-Generalschlüssel erfreuen.

Eine der spannendsten Neuerungen von Version 18305: Wer mag, kann bei Windows 10 künftig auf ein Passwort verzichten und sich mit seinem Smartphone einloggen. Dazu muss das Handy mit dem Microsoft-Account verknüpft werden, anschließend können Windows-User laut einem Bericht des IT-Magazins „PC World“ ihr Passwort mit einem auf das Handy geschickten PIN-Code ersetzen.

Ebenfalls neu: Eine sogenannte Sandbox. Dabei handelt es sich im Grunde um ein Betriebssystem im Betriebssystem, das in einem speziell abgesicherten Bereich von Windows 10 läuft und es erlaubt, Software zu testen, ohne das eigentliche System potenziell zu gefährden.

Einfacheres Startmenü, schräge Kaomojis
Das Startmenü wird mit Version 18305 etwas vereinfacht und soll künftig ein einspaltiges Layout anbieten. Das wird vor allem Windows-Nutzer freuen, die nicht allzu viel Zeit in das Sortieren ihrer Programm-Start-Kacheln investieren wollen.

Ein nettes Extra für die Kommunikation: Neben Emojis soll es bei Windows 10 künftig auch die sogenannten Kaomojis geben. Dabei handelt es sich um Zeichenfolgen aus Japan, die im Grunde eine um Gliedmaßen und andere Elemente erweiterte Version von Emojis darstellen. Sie sehen beispielsweise so aus: ¯\_()_/¯

Mehr Übersicht, weniger Mausklicks
Der Task Manager soll im neuen Jahr um eine Einstellmöglichkeit reicher werden: Wer mag, kann künftig wählen, welcher Tab des Task Managers standardmäßig als erstes geöffnet werden soll. Das spart etwa bei der Suche nach den gerade geöffneten Prozessen mitunter ein paar Mausklicks.

In den Windows-Einstellungen will Microsoft für einen besseren Überblick sorgen, indem die am häufigsten genutzten Einstellungen in Hinkunft hervorgehoben werden. Im Dateimanager will man ebenfalls für mehr Übersicht sorgen und in der Detailansicht die Datumsformate in ein einfacher lesbares Format umwandeln.

Neue Office-App „My Office“
Für Office gibt es in der Insider-Version von Windows 10 eine eigene App namens „My Office“, in der alle wichtigen Einstellungen für Office-365-User gebündelt sind und eine einheitliche Startoberfläche für die einzelnen Office-Programme angeboten wird.

Ein paar kleinere Änderungen sind noch zu erwarten: So soll Sprachassistent Cortana etwa künftig mit der To-Do-App verknüpft werden, um ihm Einkaufszettel zu diktieren. Und der Windows Defender soll eine „History“-Funktion bekommen, in der man nachverfolgen kann, wann er welche Bedrohungen abgewehrt hat.

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