21.12.2018 16:42 |

Schock vor Weihnachten

Toter und Verletzter bei Schüssen vor Wiener Lokal

Schock in Wien am Freitagnachmittag, nur drei Tage vor dem Heiligen Abend: Mitten im Weihnachtstrubel fielen vor dem Lokal „Figlmüller“ in der Innenstadt Schüsse. Ein Mann starb nach einem Kopfschuss noch am Ort des Geschehens, ein weiterer wurde schwerst verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, der Täter dürfte die Schüsse jedoch gezielt auf die beiden Männer abgegeben haben. Der Schütze befindet sich auf der Flucht. Von einem Terrorakt geht die Polizei nicht aus, so Sprecher Daniel Fürst gegenüber krone.at. Es bestehe derzeit keine Gefährdung für Unbeteiligte.

Zu den Schüssen sei es gegen 13.30 Uhr im Durchgang vor dem Lokal gekommen, so Fürst. Mindestens ein Mann wurde von einer Kugel in den Kopf getroffen und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen, ein weiteres Opfer überlebte schwerst verletzt. Der Täter soll danach im Auto die Flucht angetreten haben.

Großräumige Sperre
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war rasch am Ort des Geschehens, Beamte in schusssicheren Westen wurden postiert. Das Areal wurde vom Lugeck bis zur Postgasse großräumig abgesperrt, auch ein Polizeihubschrauber kreiste in der Luft auf der Suche nach dem flüchtigen Schützen. Die Fahndungsmaßnahmen wurden in der Folge auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Die Spurensicherung war vor Ort, auch ein Diensthund kam zum Einsatz.

Gegen 16.45 Uhr waren die Sperren wieder aufgehoben, lediglich der Durchgang, in dem sich die Bluttat abgespielt hatte, blieb wegen der Arbeiten der Ermittler gesperrt.

„Das war grad richtig schiach“
Wie ein Augenzeuge via Twitter berichtete, sei es nahe der Wollzeile zu dramatischen Szenen gekommen. „20 bis 30 Leute sind mir urplötzlich panisch entgegengerannt“, berichtete er.

„Keine Gefährdung für Unbeteiligte“
Wie der Polizeisprecher betonte, bestehe derzeit keine Gefährdung für Unbeteiligte. Via Twitter veröffentlichte die Polizei ihre Informationen auch in englischer Sprache - nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Touristen, die sich derzeit in der Hauptstadt aufhalten.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
Charlotte Sequard-Base
Charlotte Sequard-Base
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