Nach der Auslosung

EM-Quali: Das verlorene Match ums Happel-Stadion

Die EURO-Qualifikations-Heimspiele gegen Slowenien (7. Juni) und Lettland (6. September) darf Österreichs Fußballteam nicht im Ernst-Happel-Stadion bestreiten, zumindest der Kelch, dass eines der beiden „großen“ Heimspiele gegen Polen und Israel nicht im Prater-Oval stattfinden kann, ging am ÖFB vorüber.

Aber dennoch zeigt die Tatsache, dass das Team weichen muss, die geringe Wertschätzung der „Sportstadt Wien“ gegenüber Arnautovic, Alaba und Co.

Erst im Juni war großartig ein neuer Fünf-Jahres-Vertrag zwischen ÖFB und Stadt Wien präsentiert worden, scheint nicht einmal das Papier, auf dem die Unterschriften folgten, wert zu sein. Denn schon vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen war dem ÖFB mitgeteilt worden, dass das Happel-Stadion zu den Spielterminen im Juni und September nicht für Länderspiele zur Verfügung steht.

Wien hatte nicht abgewartet, wann das Team wo gegen wen spielt, davor Verträge mit diversen Veranstaltungen gemacht. Gegen sie „verlor“ der ÖFB:

  • Am 2. Juni gibt Phil Collins ein Konzert, von 13. bis 16. Juni steht das religiöse Festival „Awakening Europe“ auf dem Programm.
  • Am 31. August spielt Andreas Gabalier, am 5. September findet der „Business Run“ statt.

Alternativen? Am ehesten Salzburg, Klagenfurt geht nur im Juni. Im September steht dort ein Wald am Spielfeld - ein Projekt eines Schweizer Künstlers …

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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