14.09.2018 05:00 |

Ausseerland, Gesäuse:

Steiermark wächst um drei neue Chalet-Dörfer

Die Alm als Tourismus-Magnet: Immer mehr Urlauber suchen Ruhe und Erholung mit größtmöglicher Privatsphäre in der Natur, wollen dabei aber auf das Service eines Luxushotels nicht verzichten. Die beste Lösung: Chaletdörfer. Drei neue Anlagen befinden sich allein in der Obersteiermark zur Zeit in Bau.

Was vor gut 20 Jahren als vereinzelte Übertragung des Malediven-Bungalow-Konzepts in die Alpen gedacht war, ist längst zum flächendeckenden Trend geworden. Das Geschäft mit der Lust am Landleben brummt, einheimische Touristiker berichten von Nächtigungs-Steigerungen bei Chalets von bis zu 20 Prozent - und das Jahr für Jahr!

„Noch immer Auslastung wie zu Beginn“
„Wir haben 2005 mit 14 Lodges begonnen, 2008 auf 31 erhöht, heute sind es 62, und wir haben noch immer die selbe Auslastung wie zu Beginn“, resümiert Alexander Kalss, Geschäftsführer des „Alpen Parks Hagan Lodge“ in Altaussee.

Die Anlage liegt direkt im Loser-Skigebiet, dennoch sind nicht nur im Winter die Betten voll: „Wir sind mittlerweile ein Ganzjahresbetrieb, zu uns kommen vor allem Familien, aber auch Firmen buchen sich immer öfter ein“, erzählt Kalss.

Chalets im Ausseer-Stil
Das Angebot wächst in der Region jetzt noch weiter an: Laut Steiermark Tourismus wird das Hotel Mondi-Holiday in Grundlsee zur Zeit um ein Chalet-Dorf ergänzt; ein paar Kilometer weiter entsteht in der sogenannten „Zloam“ das „Narzissendorf“ mit 30 Chalets im typischen Ausseer-Stil.

Angst vor einem Ausverkauf der Region muss man dennoch nicht haben: Potenzielle Käufer dürfen hier weder Haupt- noch Zweitwohnsitz anmelden, haben ein Aufenthaltsrecht von 30 Tagen pro Jahr und müssen sich dazu verpflichten, ihre Hütte das übrige Jahr an eine Betreibergesellschaft zu vermieten.

Purer Luxus im Gesäuse
Ein besonders spektakuläres Projekt wird zur Zeit im Gesäuse umgesetzt: Direkt über einer 60 Meter hohen Schlucht mit Blick auf die tosende Salza entsteht das „Four Elements Resort“. Das erste Haus im Luxussegment (die Nacht kostet ab 150 Euro pro Person und Nacht) ist bereits fertig, zwei weitere Chalets eröffnen 2019. Insgesamt wäre die Errichtung von neun Einheiten möglich.

Dass der - übrigens einheimische - Bauherr mit seiner Idee goldrichtig lag, beweist die Auslastung: „Wir haben seit Februar offen und sind durchgehend voll. Und das, obwohl wir unsere Anlage ausschließlich über das Internet auf Instagram bewerben“, sagt Hermann Berger.

Barbara Winkler
Barbara Winkler
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