Fr, 21. September 2018

Positive Bilanz

12.09.2018 05:00

Hitzesommer füllte Tirols Bäder und Seen

Die Tiroler Freibäder und Seen waren diesen Sommer besucht wie selten zuvor. Entsprechend positiv fällt auch die Bilanz über diesen Rekordsommer aus: Knapp 40 Tage mit über 30 Grad lockten insgesamt rund 2,6 Millionen Badebegeisterte in die Bäder und Seen Tirols.

„In diesem Sommer kann man mit einer so hohen Besucheranzahl eindeutig von einem Langzeiterfolg sprechen. Auch den Umsatz konnten wir im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf nun 14 Millionen Euro steigern“, betonte Ulrich Mayerhofer, Berufsgruppenobmann der Tiroler Bäder am Dienstag.

Auf Regen folgte Hitze
Schwierig sei es nur am Beginn des Sommers gewesen, da Mai und Juni recht wechselhaft waren. „Wenn es in der Nacht gewittert, ist am nächsten Tag die Liegewiese nass und die Leute gehen weniger schwimmen. Aber die heißen Monate Juli und August haben diese Schwankungen wieder wett gemacht“, ergänzte Mayerhofer.

Positives Feedback
Auch die Badegäste selbst waren zufrieden: Im Rahmen von „Mystery-Checks“ wurden über 200 Badegäste zu den Bedingungen in 22 Tiroler Frei- und Seebädern befragt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In den Bereichen Ambiente, Angebot, Sauberkeit, Ausstattung und Kontakt mit den Mitarbeitern vergaben die Befragten gute bis sehr gute Noten. „Verbesserungspotential gibt es bei dem Angebot für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren, das Feedback ist sonst sehr zufriedenstellend“, ergänzte Marktforscherin Barbara Traweger-Ravanelli.

Qualifizierte Mitarbeiter
„Die guten Ergebnisse sind vor allem der Verdienst der qualifizierten Mitarbeiter“, zeigte sich Bernhard Wanner, Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Bäder überzeugt. Durch erhöhten Bedarf, vor allem durch die Neueröffnung des Frei-und Hallenbades am Achensee, wurden heuer 61 neue Mitarbeiter tirolweit eingestellt. Die gute Ausbildung wirke sich auch auf die Sicherheit aus, so fällt die Unfallstatistik ebenfalls positiv aus: „Es gab in keinem der beaufsichtigen Bäder oder Seen einen Ertrinkungstod“, betonte Wanner. 

 krone.at
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