Mo, 24. September 2018

SAK-Coach nach Derby

03.09.2018 07:53

„Das wird für uns kein Selbstläufer“

„Unser Ziel ist es, Erster zu werden. Daher hat das gepasst“, nahm SAK-Trainer Fötschl das 1:1 im Stadtderby gefasst auf. Angesichts des geringen Vorsprungs weiß aber auch er, dass es schnell gehen kann. Sein Glück: Verfolger Neumarkt hätte bis auf einen Punkt zu den Nonntalern aufschließen können, verlor am Sonntag aber in Straßwalchen nach matter Darbietung mit 0:1.

Es war nicht zu übersehen, dass Austria Salzburg im Derby gegen Leader SAK vor 1300 Fans besser organisiert war. „Wir hatten die klareren und besseren Chancen, aber das zweite Tor ist nicht geglückt“, resümierte Austria-Coach Schaider. So fiel Kopleder ein abgefälschter Schuss vor die Beine, Blau-Gelb verteidigte Platz eins. Gäste-Trainer Fötschl nahm das gefasst auf. „Hier werden nicht viele punkten. Aber über die Leistung müssen wir nachdenken.“ Am Ende war es auch Goalie Berger zu verdanken, dass man keinem größeren Rückstand hinterherlief. Einerseits gut: wie die Austria, die nach Adnet muss, bekommt man es am Freitag mit einem Aufsteiger zu tun, empfängt Thalgau. Doch Fötschl ist klar: „Wir dürfen sie nicht unterschätzen. Wenn wir nicht Gas geben, kriegen wir gegen alle Gegner Probleme!“ Zumal Thalgau nach der bitteren 1:2-Pleite gegen Kuchl sicher auf Wiedergutmachung aus sein wird, mit Mrkonjic einen der Top-Stürmer im Unterhaus stellt

Wie schnell ein Vorsprung schmelzen kann, wollte Neumarkt in Straßwalchen beweisen. Doch Friedl scheiterte vom Elferpunkt, Hübl im Nachschuss. So blieb es beim Goldtor für die Hausherren von Greisinger. „Es tut weh, weil uns so nur ein Punkt auf Platz eins gefehlt hätte“, haderte Neumarkt-Coach Jonjic. „Aber das war zu wenig, das Spiel haben wir im Mittelfeld verloren. Die erste Hälfte war unsere schlechteste bislang.“

Walter Hofbauer
Walter Hofbauer

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