Di, 22. Jänner 2019

Alarmstufe Rot!

01.09.2018 14:40

Italientief bringt Gewitter und Überflutungsgefahr

Passend zu meteorologischen Herbstbeginn präsentiert sich das Wetter in Österreich derzeit von seiner nassen Seite. Grund dafür ist ein Italientief, das über das Land zieht und enorme Regenmengen mitbringt. Für Niederösterreich und das Burgenland besteht örtliche Überschwemmungs- und Unwettergefahr. Besonders am Samstag- und Sonntagabend zeichnen sich teils große Wassermengen ab.

In Wien krachte es in den Morgenstunden am Samtag bereits gewaltig. Für Wiener Neustadt und Eisenstadt hat die Unwetterzentrale Warnstufe rot ausgerufen. Nach einer kurzen Regenpause über die Mittagsstunden verdunkelt sich der Himmel am Nachmittag neuerlich und von Süden her ziehen abermals kräftige Gewitter auf, die am Abend auch das östliche Flachland erreichen.

Stellenweise können Regenmengen bis zu 150 Liter pro Quadratmeter zusammengekommen. „Die Gefahr von Überflutungen und Vermurungen steigt im Süden und Osten weiter an“, warnt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

Gewitter und Starkregen
Am Sonntag geht es unbeständig weiter: Im Süden und Südosten gehen über den Tag verteilt Schauer und Gewitter nieder, am Abend und in der Nacht zeichnen sich dann besonders in der Oststeiermark, im Burgenland sowie in Niederösterreich und Wien teils heftige Gewitter mit Starkregen ab. „Da die Böden zunehmend gesättigt sind, besteht besonders vom Burgenland über das Semmering-Wechsel-Gebiet bis zum Wienerwald eine erhöhte Gefahr von Überflutungen und Hangrutschungen“, so Spatzierer. Auch Bäche und kleinere Flüsse können in den betroffenen Regionen Hochwasser führen.

Weitere Gewitter zu Wochenbeginn
Auch die neue Woche beginnt mit Tiefdruckeinfluss, so sind am Montag im Osten weiterhin teils kräftige Schauer und Gewitter zu erwarten. Im Westen gibt es hingegen längere trockene Phasen und die Wolken lockern zeitweise etwas auf. Am Dienstag und Mittwoch bleibt es in der Osthälfte unbeständig mit teils gewittrigen Schauern, der Tiefdruckeinfluss lässt aber langsam etwas nach.

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