Am Samstag hatte Tabellenführer GAK mit einem 3:0 gegen Salzburg kräftig vorgelegt. Doch die Austria wahrte im Wiener Derby ihre Chance auf die Titelverteidigung.
Das Spiel begann langsam: Beide Mannschaftentasteten sich vorsichtig an den Gegner heran und mieden den Strafraum.Nach dem Foul an Michi Wagner und dem daraus resultierenden, abervon Vastic nur gegen die Mauer geschickten Strafstoß kommtes zum ersten Torschuss von Rapid. Lawaree zieht aus knapp 25Metern ab - aber Torwart Didulica lässt sich nichts vormachen.Auch den zweiten Angriffsversuch des Belgiers nur wenige Minutenspäter hält Didulica problemlos.
Rapid war in den ersten Minuten deutlich Kampfbetonter und lieferte die besten Szenen - das erste Tor sollteihnen aber trotzdem nicht gehören: In der 32. Minute übernimmtRushfeld einen perfekten Pass von Dospel und landet in einer Weltklasse-Aktionden ersten Treffer für die Austria, die dank des Norwegersüberraschend in Führung geht.
Rapid steht unter Schock und bringt kaum noch etwaszustande. Austria wird zusehends stärker. Und so fälltgerade makl acht Minuten nach dem ersten Treffer das zweite Torfür die Austria - wieder durch den Norweger Sigurd Rushfeld!Mit einer 2:0-Führung geht's in die Kabinen.
Sichtlich motiviert tritt die Austria zur zweitenHalbzeit an und ungebremst geht's weiter. Rushfeld im Torrauschversucht sein Glück sofort wieder, doch dieses Mal geht seinSchuss über das Tor hinaus. Mehr Treffsicherheit beweistda Jovica Vico. Bundesliga-Debütant Dober (gerade einmal17 Jahre jung) flankt mit seiner ersten Ballberührung vonrechts zur Mitte, Vico steigt am höchsten und macht den Anschluss-Trefferin der 77. Minute! Das Spiel wird wieder spannend.
Besondern, als Goalie Didulica in den letzten Minutenim Zweikampf mit Lawaree zu Boden geht. Benommen bleibt er liegen,rappelt sich dann aber wieder auf. Dospel zeigt an, dass ein Austauschvorgenommen werden soll, doch das Kontingent ist bei der Austriaschon erschöpft. Schiri Brugger entscheidet auf vier MinutenNachspielzeit, was Ärger bei den Rapid-Fans und Coach Hickersbergerheraufbeschwört. Schließlich lag Didulica überfünf Minuten am Boden!
In den Nachspielminuten kommt es noch einmal zueinem heftigen Getümmel im Austria-Strafraum, doch mit Mühund Not können sich die Austrianer retten.
Der Spielstand bleibt erhalten, 1:2 für dieAustria.
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