Sa, 22. September 2018

Nahe Fidschi-Inseln

19.08.2018 08:42

Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Pazifik

Zu einem schweren Erdbeben ist es am Sonntag im Pazifischen Ozean gekommen. Der Erdstoß ereignete sich zwischen den Fidschi-Inseln und der Insel Tonga, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Behörde gab die Stärke des Bebens mit 8,2 an. Sein Zentrum lag etwa 270 Kilometer östlich von Levuka in einer Tiefe von rund 560 Kilometern.

Über eventuelle Opfer oder Schäden nach dem ersten Beben lagen zunächst keine Angaben vor. „Es ist zwar zu spüren, aber es ist so tief, dass ich keine Schäden erwarten würde“, sagte auch die Geophysikerin Jana Pursley der Nachrichtenagentur Reuters. Das Beben war zunächst mit einer Stärke von 8,0 angegeben worden, dieser Wert wurde später aber auf 8,2 korrigiert.

Die zuständigen Behörden gaben keine Tsunami-Warnung aus. Ein Tsunami sei bei dieser Tiefe nicht zu befürchten, erklärte das US-Tsunami-Warnzentrum. Kurze Zeit später wurden von der USGS zwei weitere Beben der Stärke 6,3 und 6,8 rund 560 bzw. 420 Kilometer unter der Erde gemessen.

Erneut schweres Erdbeben in Indonesien
Ein erneutes Beben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok in der Nacht auf Sonntag ereignete sich hingegen in einer Tiefe von nur 7,9 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,3 lag südwestlich der Stadt Belanting im Osten von Lombok. Auch hier wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben.

Die Menschen seien schreiend auf die Straßen gerannt, sagte ein Bewohner der Nachrichtenagentur AFP.  Auch im Hauptort Mataram und auf den benachbarten Ferieninseln Bali und Sumbawa war das Beben zu spüren. Eine Zeugin in Mataram sagte der Nachrichtenagentur Reuters, es habe sich um ein schweres Beben gehandelt: „Alle Lichter sind ausgegangen.“

Indonesien und die Inselstaaten Fidschi und Tonga liegen am Pazifischen Feuerring, wo es besonders viele Vulkane und Erdbeben gibt. Lombok ist in den vergangenen Wochen bereits von mehreren schweren Beben erschüttert worden. Beim Beben der Stärke 6,9 am 5. August starben rund 460 Menschen.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.