Mo, 22. Oktober 2018

Gesund abnehmen

28.04.2018 06:00

Schnell schlank ohne hungern

Sie möchten ein paar Kilos verlieren? Vielleicht haben Sie sogar schon ein paar Diäten probiert, aber ohne dauerhaften Erfolg.  Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Fettpölsterchen den Kampf ansagen, ohne sich zu quälen.

Vergessen Sie Blitzdiäten! Radikale Hungerkuren und der dadurch entstehende plötzliche Energiemangel lösen im Stoffwechsel eine Art Panik aus, wo es gilt, die als Fettpölsterchen angelegte Energiereserven für „Notzeiten“ zu sichern. Der Körper versucht nun, mit weniger Energie auszukommen, läuft auf Sparflamme und verbraucht weniger Kalorien. Viel effektiver als Verzichten sind bewusste Ernährung und Bewegung. Hier ein paar Tipps:

  • Vermeiden Sie Essen vor dem Fernseher, aus Langeweile, Frust oder Stress. Dies führt dazu, dass Kalorien zugeführt werden, ohne dies überhaupt wahrzunehmen. Nehmen Sie Mahlzeiten nur dann ein, wenn Sie auch wirklich Hungergefühl verspüren. Vermeiden Sie hastiges Schlingen, sondern genießen Sie. Gut kauen ist einerseits der erste Schritt zur Verdauung der Nahrung, andererseits stellt sich erst nach 15 bis 20 Minuten das Sättigungsgefühl ein.
  • Bevorzugen Sie Lebensmittel, die wenige Kalorien haben, aber den Magen gut füllen. Etwa Obst, Gemüse, Suppen oder Eintöpfe. Ballaststoffe sind Satt- und Schlankmacher. Sie quellen im Magen sowie Darm auf und lösen so ein lange anhaltendes Sättigungsgefühl aus.
  • Das Hormon Insulin steuert nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern auch die Verarbeitung und Speicherung von Fetten. Nach dem Verzehr von schnell verfügbaren Kohlenhydraten (Zucker, Weißbrot, helle Nudeln, geschälter Reis) steigt der Insulinspiegel sprunghaft an, weckt den Heißhunger, vorzugsweise auf Süßes und öffnet die Türen zur Einlagerung von Fetten.
  • Kohlenhydrate werden im Körper für ein bis zwei Tage gespeichert und - solange sie aus der Nahrung zur Verfügung stehen sowie die Speicher gefüllt sind - zur Energiegewinnung herangezogen. Die Fettdepots rührt der Körper in dieser Zeit nicht an. Tipp: Essen Sie zwei Tage keinen Zucker (auch nicht in Form von Kohlenhydraten). Erst dann schaltet der Organismus auf „Fettverbrennungs-Modus“ und greift auf die Speckröllchen an Bauch und Hüften zurück.
  • Bitter und scharf machen schlank. Ein bitterer Geschmack stoppt den Appetit und bringt die Verdauung auf Touren. Schärfe heizt den Körper an und sorgt für einen höheren Energieverbrauch. Eiweiß kurbelt ebenso die Fettverbrennung an und sorgt zudem dafür, dass wir schneller und effektiver Muskeln aufbauen. Für Vegetarier oder Veganer gibt es kalorienarme und eiweißhaltige Proteinquellen, wie etwa Tofu oder Quinoa. Auch eine gute Kalziumversorgung kann laut Studien die Fetteinlagerung hemmen.
  • Ein wichtiger Faktor für die Traumfigur, der sehr oft „vergessen“ wird, ist Bewegung. Durch körperliche Aktivität verbrennen Sie nicht nur Kalorien, sondern bauen auch Muskelmasse auf. Muskeln sind ein aktives Gewebe, das reichlich Energie verbraucht, auch wenn Sie gerade nicht in Bewegung sind.
  • Wer bisher keinen oder wenig Sport betrieben hat, sollte einen sanften Einstieg wie Wandern oder Nordic Walking wählen. Fortgeschrittene können die Fettverbrennung durch ein High intensiv Training so richtig auf Touren bringen. Durch das hohe Tempo des Work-outs wird mehr Körperfett verbrannt und zusätzlich der sogenannte Nachbrenneffekt aktiviert. Das bedeutet, bis zu 48 Stunden erhöht sich der Grundumsatz und somit der Energieverbrauch des Körpers im Ruhezustand.

Gesundheitsredaktion, Kronen Zeitung

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