Gut vier Monate vor Beginn der 21. Olympischen Winterspiele am 12. Februar 2010 attestieren die Finanzprüfer der Olympiastadt zudem, dass die zur Refinanzierung des Bauprojektes benötigten Erlöse aus dem Verkauf der Athletenwohnungen wahrscheinlich deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben werden. Die Zeche müssten dann nach den Spielen die kanadischen Steuerzahler blechen.
Doppelter finanzieller Verlust
Der starke Preisverfall auf dem Immobilienmarkt werde dazu führen, dass die als Eigentumswohnungen angebotenen Sportler-Unterkünfte weitaus schwerer zu verkaufen sein werden als gedacht, heißt es in dem Prüfbericht. Daraus resultiere ein doppelter finanzieller Verlust für den Bauherrn, die Stadt Vancouver: Einerseits blieben die erwarteten Einnahmen aus, andererseits liefen Unterhaltskosten für die Wohnungen weiter.
Die 1.100 Eigentumswohnungen werden von der Entwicklungsgesellschaft Millenium errichtet. Das Olympische Dorf in Downtown Vancouver, das während der Winterspiele 2.730 Bewohner beherbergen wird, soll am 1. November an das Olympia-Organisationskomitee VANOC übergeben werden. Auch im Co-Olympiaort Whistler gibt es ein Athletendorf, in das ebenso viele Sportler und Betreuer einziehen werden.









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