Der IOC-Chef hatte Madrid ausdrücklich zu einer Kandidatur für Olympia 2016 ermuntert. Er hatte betont, die Tatsache, dass die Spiele 2012 bereits in Europa stattfänden, bedeute keinen Hinderungsgrund für die spanische Hauptstadt. "Die Erfahrung zeigt aber nun, dass es bei den Kontinenten doch eine Rotation gibt", sagte der spanische Staatssekretär für Sport, Jaime Lissavetzky.
Mitglieder der Madrider Delegation warfen dem IOC-Präsidenten vor, die Abstimmungen über die Vergabe der Spiele 2016 so "dirigiert" zu haben, dass die Wahl auf Rio de Janeiro fiel. Die Zeitung "El Mundo" zitierte ein Delegationsmitglied mit den Worten: "Wenn in der zweiten und dritten Abstimmungsrunde jeweils 20 Stimmen im Block zusätzlich an Rio gehen, heißt das, dass es eine Anordnung von Rogge gab. Die Spiele mussten nach Südamerika gehen."









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