Diese Annahme basiert auf ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit. Denn obwohl die beiden Netzwerke getrennt sein sollten, können diese miteinander kommunizieren. Im US-Bundesstaat Georgia hat etwa ein Software-Update auf einem PC im Verwaltungsnetz zum Herunterfahren des Atomkraftwerks Hatch geführt. Der Rechner hatte beim Neustart versucht, sich mit einem Server des Kontrollsystems zu synchronisieren und dabei den Datenspeicher des Servers zurückgesetzt. Das Sicherheitssystem interpretierte das Fehlen von Daten als Abfall der Wassermenge und stoppte das Kraftwerk.
Unklar ist indes, wie das Netzwerks von Integral Energy infiziert werden konnte. Laut "Morning Herald" ist das Netz des Unternehmens mit einer Sicherheitslösung von Symantec ausgerüstet, die das Schadprogramm eigentlich seit Anfang des Jahres erkennt. Laut dem Sicherheitsspezialisten handelt es sich bei dem Virus allerdings um einen polymorphen Schädling, der sein Aussehen verändern kann.
Der Stromversorger soll nun einen Dienstleister damit beauftragt haben, die mehr als 1.000 infizierten Computer zu säubern.









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