Fr, 20. Juli 2018

Hohe Rechnungen

27.05.2009 15:42

Weiter Zank um SPÖ-Stiftung

Jetzt werden also die Parteifinanzen offen gelegt, darauf haben sich die Parteien geeinigt. Das ist würdig und recht, schließlich geht's um öffentliche Gelder. Die anderen Bundesländer können sich da ein Stück abschneiden. Nur, es muss rasch passieren, damit das ganze keine Farce wird! Denn sonst steht weiter der Verdacht verbotener Parteienfinanzierung im Raum.

So wie am Mittwoch: Da zogen Klubchef Christopher Drexler (links im Bild) und Parteigeschäftsführer Bernhard Rinner (rechts im Bild) neuerlich wie wild vom Leder. Im Zentrum der Anwürfe – no, na – die SPÖ-Privatstiftung und vor allem deren Tochter "Fortunacommerz". Die Landesschwarzen sind sich sicher, dass über sie Parteienfinanzierung im großen Stil betrieben wurde und die Fortuna eine "Tarnkappenfirma" sei.

Rinner legte Beweise auf den Tisch
Rinner präsentierte dazu einen weiteren Beweis: Rechnungen einer Plakatagentur aus dem Wahlkampfjahr 2005. Die knapp 100 Tausender, die diese Rechnung ausmacht, sind übrigens schon in die Kategorie stattlich einzuordnen. "So viel zur 'Gemeinnützigkeit der roten Stiftung'", ätzt denn auch der schwarze Landesgeschäftsführer.

"Deutlicher kann man nicht zeigen", so Rinner weiter, "dass die SPÖ über die Stiftung den Wahlkampf finanziert, und Landeshauptmann Franz Voves mehrmals und vorsätzlich die Unwahrheit gesagt hat! Wenn er will, kann er ja den Vorwurf der Unwahrheit klagen..."

"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"

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